Strategien des Gehörtwerdens

Der Völkermord an den Armeniern als Politikum: ein deutsch-französischer Vergleich

100 Jahre nach der Vertreibung und Ermordung der Armenier im Osmanischen Reich stößt die Völkermordfrage in Frankreich und Deutschland auf unterschiedliche politische Resonanz. Während die Anliegen der armenischen Diaspora in der französischen Politik immer wieder starke Unterstützung finden, gibt sich Deutschland zurückhaltender. Worin bestehen die Unterschiede zwischen beiden Ländern? Kirsten Staudt untersucht verschiedene Einflussgrößen und zeigt: Minderheiten- und Verbandsstrukturen reichen als Erklärung genauso wenig aus wie so genannte Umstände – denn geschichtspolitische Anerkennung ist vor allem abhängig von der Kompatibilität der identitären Bedürfnisse einer Gruppe mit dem jeweiligen nationalen Narrativ.

€34.99 *

2015-07-01, 362 pages
ISBN: 978-3-8376-3075-6

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Kirsten Staudt

Kirsten Staudt, Moskau, Russland

Author(s)
Kirsten Staudt
Book title
Strategien des Gehörtwerdens Der Völkermord an den Armeniern als Politikum: ein deutsch-französischer Vergleich
Publisher
transcript Verlag
Pages
362
Features
kart.
ISBN
978-3-8376-3075-6
DOI
Commodity Group
1510
BIC-Code
JFC HBJD JFFE
BISAC-Code
SOC022000 HIS010000 SOC051000
THEMA-Code
JBCC NHD JBFK
Release date
2015-07-01
Edition
1
Topics
Gewalt, Europa, Erinnerungskultur
Readership
Cultural Studies, Political Science, Sociology, Political Sociology as well as (Foreign Affairs) Politicians
Keywords/Tags
Collective Memory, Politics of History, Armenia, Genocide, Lobbying, Memory Culture, Europe, European History, Violence, Cultural Studies

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