Deutschland – Polen: Eine kulturkomparatistische Untersuchung

Komparatistik wird zumeist mit den philologischen Disziplinen Linguistik und Literaturwissenschaft assoziiert. Tatsächlich aber wenden alle Geistes- und Sozialwissenschaften vergleichende Methoden an, die sich besonders in den Länderstudien als ergiebig erweisen. Tomasz G. Pszczólkowski unternimmt methodologisch-terminologische Betrachtungen über den Kulturvergleich sowie dessen Exemplifikationen im sprachlichen, historischen, gesellschaftlichen und politischen Umfeld der Deutschen und Polen. Er entwickelt eine originäre Systematik der Kulturvergleichsfelder, die als Anregung für weitere deutsch-polnische kulturkomparatistische Untersuchungen genutzt werden kann.

€32.99 *

2015-11-02, 240 pages
ISBN: 978-3-8376-3273-6

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Tomasz G. Pszczólkowski

Tomasz G. Pszczólkowski, Universität Warschau, Polen

... mit Tomasz Pszczolkowski

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Kulturkomparatistik wird meistens mit Literaturwissenschaft oder ggf. mit Kulturwissenschaft assoziiert. Der Begriff wurde von Vertretern beider Disziplinen für vergleichende Studien annektiert, in deren Mittelpunkt Untersuchungen zu Literaturen verschiedener Kulturen stehen. Mein Begriff der Kulturkomparatistik geht über dieses enge Verständnis hinaus und umfasst so gut wie alle Geistes- und Sozialwissenschaften, in denen vergleichende Untersuchungen zu Deutschland und Polen geführt werden.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Neue an dem Buch ist, dass es die auf die Literaturwissenschaft eingeschränkte Perspektive der Kulturkomparatistik überwinden soll. Es soll eine Anregung zum Nachdenken über eigene und fremde Werte, Traditionen, historische Erfahrungen und aktuelle politische Fragen für all diejenigen sein, die nicht nur vergleichende Länderstudien betreiben, sondern auch an deren Umsetzung in die Praxis der beiderseitigen Beziehungen der Deutschen und Polen interessiert sind.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Grundidee zum Buch lautet: Man sollte vom Nachbarn lernen und sich von ihm womöglich inspirieren lassen! Es knüpft an keine Forschungsdebatten zum Thema Kulturkomparatistik an, weil diese sich auf die literaturwissenschaftliche Komparatistik beziehen und das, was die nicht-literaturwissenschaftliche Kulturkomparatistik ausmacht, also Vergleiche in Wirtschaft und Gesellschaft, Politik und Erziehung, Recht und Religion usw. ausklammern. Im Buch werden diese Kulturvergleichsfelder thematisiert.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Das Buch wendet sich an einen breiten Leserkreis: an Deutschland- und Polenforscher, an Lehrer und alle am deutsch-polnischen Kulturvergleich interessierten Menschen, auch an Praktiker des gesellschaftlichen und politischen Lebens in Deutschland und in Polen, an politische Entscheidungsträger, die häufig um originäre Lösungen ringen, während sie im Nachbarland bereits erfolgreich ausprobiert worden sind. Den Letzteren dies bewusst zu machen, war eines der Grundanliegen des Autors.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch will die Facetten der deutsch-polnisch vergleichenden Länderstudien in ihrer Vielfalt umreißen.

Book title
Deutschland – Polen: Eine kulturkomparatistische Untersuchung
Publisher
transcript Verlag
Pages
240
Features
kart.
ISBN
978-3-8376-3273-6
DOI
Commodity Group
1510
BIC-Code
JFC JHMC
BISAC-Code
SOC022000 SOC002010
THEMA-Code
JBCC JHMC
Release date
2015-11-02
Edition
1
Topics
Kultur
Readership
Cultural Studies, European Ethnology, German Ethnology, German Studies, Polish Studies
Keywords/Tags
Comparative Literature, Germany, Poland, Intercultural Communication, Culture, Cultural Studies, Interculturalism, Cultural Anthropology

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