Digitalität und Selbst

Interdisziplinäre Perspektiven auf Subjektivierungs- und Bildungsprozesse

Fragen der Subjektivierung, des Sozialen, der Unbestimmtheit und des Ontologischen gewinnen im Angesicht der Digitalisierung und Algorithmisierung der Gesellschaft an Relevanz. In diesem interdisziplinär angelegten Sammelband werden zum einen die Verstrickungen von Mensch, digitaler Technik und Gesellschaft im Rahmen von Prozessen des Lernens und der (Selbst-)Bildung rekonstruiert. Die Beiträge zeigen zum anderen theoretische Zugänge auf, die es ermöglichen, Eigensinn, Widerständigkeit und kreatives Andershandeln innerhalb der relationalen Verstrickungen zu verorten und damit neue Zugänge für das Verständnis von Bildung und Subjektivierung in einer digitalen Kultur zu eröffnen.

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2017-11-03, 268 pages
ISBN: 978-3-8376-3945-2

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... mit den Herausgebern

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Digitalisierung und Algorithmisierung sind bildungspolitisch und wissenschaftlich Themen von hoher Relevanz. Jedoch offenbart sich an vielen Stellen ein mangelndes Verständnis des Phänomenbereichs. Uns ist es wichtig, dass die Pädagogik Teil des Diskurses ist und wir zeigen, dass Pädagog_innen den digitalen Wandel aus ihrer Perspektive und mit ihrem Verständnis mitgestalten können und im Bildungssektor auch mitgestalten müssen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der Sammelband beleuchtet das pädagogische Thema von Subjektivierung und Bildung in Bezug zu Digitalität aus interdisziplinärer Perspektive. Forschende aus den Bereichen Medienpädagogik, Psychologie, Kultur- und Sozialwissenschaften, Philosophie und Germanistik haben aus ihrer jeweiligen Perspektive Beiträge geleistet. Ziel des Bandes ist es, die wechselseitig konstituierenden Dynamiken von Digitalität und Selbst sichtbar zu machen und zu verhandeln.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Bedeutung ist nicht zu unterschätzen. Neben den viel diskutierten wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen werden sich in der Digitalisierung auch Bildung, unser Verständnis vom Subjekt, Gesellschaft oder Gemeinschaften verändern. Diese Phänomene fallen auch in den Bereich der Pädagogik. Die Debatte zeichnet sich durch ein Übergewicht an ökonomischen und psychologischen Denkweisen aus. Dieser Sammelband kann als ein pädagogisches Gegengewicht dazu gesehen werden.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Neben der wissenschaftlichen Fachcommunity wären vor allem die gestaltenden Hauptakteure des digitalen Wandels im Bildungsbereich zu nennen, die durch diese Perspektive sicher bereichert werden würden: Vertreter_innen der KMK, die eine Strategie für Bildung in der digitalen Welt entworfen haben, Jörg Dräger, der die digitale Bildungsrevolution voranbringen will und die Philosoph_innen und Soziolog_innen, welche pädagogische Diskurse über Subjektivierung und Bildung führen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Ein Buch für diejenigen, die an den komplexen Relationen von Menschen und digitalen Technologien in pädagogischen Bereichen interessiert sind.

Book title
Digitalität und Selbst Interdisziplinäre Perspektiven auf Subjektivierungs- und Bildungsprozesse
Publisher
transcript Verlag
Pages
268
Features
kart.
ISBN
978-3-8376-3945-2
DOI
Commodity Group
1571
BIC-Code
JNA JFD
BISAC-Code
EDU037000 EDU036000 SOC052000
THEMA-Code
JNA JBCT
Release date
2017-11-03
Edition
1
Topics
Medien, Bildung
Readership
(Media) pedagogy, sociology, cultural studies, philosophy
Keywords/Tags
Subjectivation, Education, Digital Culture, Competency, Digitalization, Algorithms, Performativity, Pedagogy, Media, Media Education, Educational Research, Sociology of Media

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