Marx zufolge

Die unmögliche Revolution

Zentral ist den Marx'schen Texten die Nähe von Trauma und Ökonomie; darin besteht ihre unerhörte Modernität.

Zwar spricht auch Marx die Sprache der Metaphysik. Aber durch sie hindurch kündigt sich bei ihm eine Erfahrung an, die die ökonomische Ordnung als differentielles Gefüge von Texten entzifferbar macht. Es verlangt nach Begriffen, die ebenso »semiotisch« wie »grammatologisch« sind und nicht zuletzt mit einer »marxistischen Metaphysik« brechen.

Heute treffen diese Begriffe auf das Diktat einer »globalisierten« Ökonomie, den Verfall des Politischen, auf Diskurse des Krieges, der Medien und der Psyche und nicht zuletzt auf die Bürokratien der Systemtheorie. Entscheidend sind jedoch nicht solche regionalen Verfassungen von Wissen, Technik und Macht. Entscheidend ist, wie sie hervorgebracht werden und welche »Arbeit der Differenz« sie praktisch dekonstruieren kann.

Hier allerdings begegnen sich Marx, Heidegger und Derrida. Deren Rendezvous macht eine erneute Lektüre der Marx'schen Texte nötig – »hier« und »jetzt«, unter dem Diktat einer »Globalisierung« und nach dem Sturz staatlicher Systeme, die sich auf Marx beriefen.

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2004-04-27, 418 pages
ISBN: 978-3-89942-211-5

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Hans-Joachim Lenger

Hans-Joachim Lenger, Hochschule für bildende Künste Hamburg, Deutschland

Book title
Marx zufolge Die unmögliche Revolution
Publisher
transcript Verlag
Pages
418
Features
kart.
ISBN
978-3-89942-211-5
DOI
Commodity Group
1521
BIC-Code
HPS
BISAC-Code
PHI019000
THEMA-Code
QDTS
Release date
2004-04-27
Edition
1
Topics
Gesellschaft
Readership
Philosophie, Ökonomie, Soziologie, Kulturtheorie, Psychoanalyse, Medientheorie
Keywords/Tags
Media, Deconstruction, Globalization, Society, Political Philosophy, Philosophy

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