Jürgen Habermas und der Papst

Glauben und Vernunft, Gerechtigkeit und Nächstenliebe im säkularen Staat

In der Gegenwartsgesellschaft dringe die Sprache des Marktes in alle Poren des Sozialen. Selbst unsere rationale Moral mit ihren reziproken Rechten und Pflichten sei dem merkantilen Vertragsprinzip nachgebildet. Darum bringt Habermas das Moralprinzip »Nächstenliebe« ins Spiel, das auch zentraler Gegenstand der ersten Enzyklika des neuen Pontifex ist, die weltweit hohe Aufmerksamkeit erregt. Habermas und der spätere Papst waren sich bei ihrem Zusammentreffen 2004 in der Gesellschaftsanalyse einig und auch darin, dass Gerechtigkeit hergestellt und darüber hinaus die Nächstenliebe angemahnt werden müsse. Unterschiedlich sehen beide allerdings die Rolle der Religion im säkularen Staat. Detlef Horster setzt sich in seinem Essay kritisch mit den beiden Positionen auseinander und fragt von einem sozialphilosophischen Standpunkt aus nach den Möglichkeiten und Grenzen religiöser Impulse für die Moral der Gegenwart.

€13.80 *

2006-10-27, 128 pages
ISBN: 978-3-89942-411-9

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Detlef Horster

Detlef Horster, Universität Hannover, Deutschland

Author(s)
Detlef Horster
Book title
Jürgen Habermas und der Papst Glauben und Vernunft, Gerechtigkeit und Nächstenliebe im säkularen Staat
Publisher
transcript Verlag
Pages
128
Features
kart.
ISBN
978-3-89942-411-9
DOI
Commodity Group
1521
BIC-Code
HPS
BISAC-Code
PHI019000 PHI034000 PHI035000
THEMA-Code
QDTS
Release date
2006-10-27
Edition
1
Topics
Zeitdiagnose, Politik, Religion
Readership
Philosophie, Theologie, Soziologie
Keywords/Tags
Religion, Politics, Political Philosophy, Social Philosophy, Religious Studies, Philosophy

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