Sprache, Arbeit und geschlechtliche Identität

Wie moderne Arbeitsbegriffe alte Geschlechtslogiken transportieren. Eine sprachgeschichtliche und psychologische Studie

Welche psychologische Rolle spielt die Sprache bei der subjektiven Verstetigung altüberlieferter Identitätsmuster? Und was hat die Entgegensetzung von Ratio und Empathie mit historischer Sprachentwicklung zu tun? Mit Blick auf die Historizität und denkstrukturierende Wirkung der Sprache deckt dieses Buch die geschlechtliche Semantik sozialer und technischer Arbeitsbegriffe auf.

Im Anschluss an sprach- und sozialgeschichtliche Untersuchungen zeigt die Analyse berufskundlicher Texte, dass moderne Arbeitsbegriffe Geschlechtsdeutungen und Verallgemeinerungslogiken übermitteln, deren sozialgeschichtliche Entstehung bis in die Renaissance zurückreicht und die erhebliche (denk-)psychologische Konsequenzen nach sich ziehen.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. INHALT

    Seiten 5 - 10
  3. 1 EINLEITUNG

    Seiten 11 - 24
  4. 2 Zur Geschichte des neuzeitlichen Verständnisses der Arbeit und des rationalen Subjektes

    Seiten 27 - 44
  5. 3 Exkurs: Vergegenständlichende Arbeit, Subjektreflexion und die begrifflose Frau in Hegels Phänomenologie

    Seiten 45 - 62
  6. Vorbemerkung

    Seiten 65 - 66
  7. 4 Wygotski und die Kulturhistorische Schule

    Seiten 67 - 78
  8. 5 Kulturhistorische Entwicklung der höheren psychischen Funktionen

    Seiten 79 - 90
  9. 6 Genetische Wurzeln von Denken und Sprechen

    Seiten 91 - 102
  10. 7 Weitere Theoriebildung zum Verhältnis von Sprache und Handlung

    Seiten 103 - 110
  11. 8 Handlungspraktisch-soziale Struktur der Sprache und soziale Identität

    Seiten 111 - 116
  12. 9 Sprache und Bedeutung

    Seiten 117 - 146
  13. 10 Ontogenetische und historische Begriffsentwicklung

    Seiten 147 - 166
  14. 11 Entwicklungspsychologische Wirkung der Sprache

    Seiten 167 - 180
  15. 12 Zusammenschau der sprachtheoretischen Aussagen und gendertheoretischen Ableitungen

    Seiten 181 - 184
  16. Vorbemerkung

    Seiten 187 - 190
  17. 13 "Geschlechtscharaktere" - ein soziopsychisches Schema der Moderne

    Seiten 191 - 230
  18. 14 Frühneuzeitliche Entwicklungslinien geschlechtlicher Arbeits- und Persönlichkeitskategorien

    Seiten 231 - 292
  19. 15 Logische Differenzen der Begriffsentwicklung

    Seiten 293 - 316
  20. 16 Ergebnisse der sozial- und begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung

    Seiten 317 - 322
  21. 17 Verstetigung traditioneller Geschlechtslogiken im heutigen Sprachgebrauch

    Seiten 323 - 348
  22. 18 Schlusswort

    Seiten 349 - 358
  23. Literatur

    Seiten 359 - 378
  24. Anhang

    Seiten 379 - 387
  25. Backmatter

    Seiten 388 - 390
Mehr
€26.00 *

2008-09-27, 390 pages
ISBN: 978-3-89942-941-1

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Isolde Albrecht

Isolde Albrecht, Evang. Fachhochschule und Technische Universität Darmstadt, Deutschland

Author(s)
Isolde Albrecht
Book title
Sprache, Arbeit und geschlechtliche Identität Wie moderne Arbeitsbegriffe alte Geschlechtslogiken transportieren. Eine sprachgeschichtliche und psychologische Studie
Publisher
transcript Verlag
Pages
390
Features
kart.
ISBN
978-3-89942-941-1
DOI
Commodity Group
1726
BIC-Code
JFSJ
BISAC-Code
SOC032000
THEMA-Code
JBSF
Release date
2008-09-27
Edition
1
Topics
Geschlecht, Sprache, Technik, Arbeit
Readership
Erziehungswissenschaft, Soziale Arbeit, Berufspädagogik, Technikphilosophie, Psycholinguistik, Genderforschung
Keywords/Tags
Language, Work, Pedagogy, Social Pedagogy, Philosophy of Technology, Gender, Gender Studies, Cultural Studies

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