Geschichtswissenschaft

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Die Mkandawires auf Livingstonia
ab 21,99 €
Erscheinungsdatum: 2006-09-27

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Die Mkandawires auf Livingstonia

Eine afrikanische Familie in Zeiten der Mission, des Kolonialismus und der Diktatur, Malawi 1875-1994

Afrika ist weiterhin der unverstandene Kontinent. Die Nachrichten von dort verdichten sich zu einem widersprüchlichen Patchwork der Extreme, die nur selten einen wirklichkeitsgetreuen Blick hinter die Oberfläche zulassen. Deshalb wird hier in einer längeren historischen Perspektive die Geschichte einer Familie erzählt, die, in die malawische Geschichte der letzten 120 Jahre gestellt, konfrontiert wird mit der christlichen Mission, dem britischen Kolonialismus und der - auf die Unabhängigkeit des Landes folgenden - Diktatur. Jeder der Protagonisten ist in seiner Art Betroffener und Beteiligter an den Zeitenläufen und verdeutlicht damit ein Stück malawischer Geschichte.
Netze und Netzwerke
ab 11,99 €
Erscheinungsdatum: 2006-04-27

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Netze und Netzwerke

Archäologie einer Kulturtechnik, 1740-1840

Netzwerk-Wissen ist der Schlüssel zur Kulturtheorie des 21. Jahrhunderts. Gibt es eine Geschichte der Netze und Netzwerke, die den modernen Vernetzungen und Entnetzungen auf die Spur kommen kann?
Der Aufstieg des Netzwerk-Denkens beginnt mit den naturhistorischen Ordnungsverfahren des 18. Jahrhunderts. Im Umfeld der französischen Juli-Revolution von 1830 nehmen Netzwerke erstmals ihre heutige Gestalt an. Das Netz – le réseau – ordnet das Wissen über die Natur und prägt die Bauweise von Kanalisation, Telegrafen und Eisenbahn. In der frühsozialistischen Bewegung des Saint-Simonismus entsteht zeitgleich das erste Programm zur globalen Vernetzung – als Utopie einer gerechteren Welt.
Ob naturwissenschaftlich, technisch oder sozial: Der Blick auf die Geschichtlichkeit des Netzwerk-Wissens ist unverzichtbar für das Verständnis von Moderne und Gegenwart.
Wissen. Erzählen.
Neu
25,80 €
Erscheinungsdatum: 2006-03-27

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Wissen. Erzählen.

Narrative der Humanwissenschaften

In den Kulturwissenschaften ließ sich in den letzten Jahren eine Entwicklung beobachten, die die grundsätzliche Trennung von Kultur und Natur infrage stellt und infolgedessen die tradierten Fächergrenzen unterläuft. Im Rückgriff auf Rhetorik und Poetologie stehen Fragen der Disziplinarität, Interdiskursivität und Zirkulation neu zur Verhandlung und die Bedingungen von Wissen werden einer erneuten Prüfung unterzogen. Zum einen verschiebt sich das Augenmerk nun auf die Dinge selbst, auf ihre epistemische Beschaffenheit und die Formen ihrer Erfassung, zum anderen bleiben auch ihre institutionellen Rahmenbedingungen nicht unhinterfragt. Diesbezüglich thematisieren die Beiträge dieses Bandes die Bedeutung des Erzählens für eine Geschichte der Wissenschaften. Sie untersuchen humanwissenschaftliche Texte zwischen der Frühen Neuzeit und dem 20. Jahrhundert in so unterschiedlichen Wissensfeldern wie Medizin, Psychoanalyse, Probabilistik, Ästhetik und Anthropologie.
Weltoffener Humanismus
ab 21,99 €
Erscheinungsdatum: 2006-01-27

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Weltoffener Humanismus

Philosophie, Philologie und Geschichte in der deutsch-jüdischen Emigration

In den letzten Jahren rückt das Thema »Biographie und Historiographie« immer mehr in den Mittelpunkt der Kulturgeschichtsschreibung. Das Interesse an sogenannten »intellektuellen« oder »philosophischen Biographien« vornehmlich des 20. Jahrhunderts nimmt zu. Der Band widmet sich diesem Themenbereich und geht dabei der Frage nach, wie die individuelle Lebenserfahrung der jüdisch-deutschen humanistischen Gelehrten während der Emigration aus Deutschland in den 30er und 40er Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts in ihren Arbeiten zur Kultur- und Literaturgeschichte sowie zur Philosophie und Philosophiegeschichtsschreibung reflektiert wird. Die These lässt sich folgendermaßen formulieren: Die Form der Gelehrsamkeit kann in einem signifikanten Maß als eine Antwort auf die individuelle Lebenssituation und als Produkt einer anhaltenden Suche nach emblematischen Denkmodellen für die Bewältigung existenzieller Fragen im »Zeitalter der Extreme« (Eric Hobsbawm) gelesen werden.
Der Park in der Metropole
ab 20,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-07-27

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Der Park in der Metropole

Urbanes Wachstum und städtische Parks im 19. Jahrhundert

Wie lässt sich enormes städtisches Wachstum, die rapide Veränderung der urbanen Lebenswelt erträglich gestalten? Wie kann die Stadt in einen lebenswerten Raum, Menschenkonglomerat in eine funktionstüchtige städtische Gemeinschaft verwandelt werden? Diese Fragen stellen sich heute ebenso wie in früheren Epochen. In den expandierenden Metropolen des 19. Jahrhunderts bestand eine Antwort in dem Versuch, das Land in die Stadt zu holen. Der Blick auf London, New York, Madrid und Barcelona verdeutlicht den international beobachtbaren Trend, die negativen Seiten des Wandels auszugleichen oder gar zu beseitigen. Gleichzeitig werden Parks in diesem Band als lebendige Elemente neu sich formierender »Stadtlandschaften« und Stadtgesellschaften dargestellt.
Ortsgespräche
Neu
29,80 €
Erscheinungsdatum: 2005-05-27

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Ortsgespräche

Raum und Kommunikation im 19. und 20. Jahrhundert

Unter dem Schlagwort des spatial turn erlebt 'Raum' gegenwärtig eine ungeahnte Renaissance in der Geschichtswissenschaft. Was dort schnell zur Mode geworden ist, beschäftigt andere Disziplinen indes schon seit langem. Der interdisziplinär angelegte Band bereitet daher Theorie- und Wissensangebote aus verschiedenen Nachbardisziplinen für historiographische Zwecke auf und lotet zugleich anhand von Fallstudien das Verhältnis von Raum und Kommunikation im 19. und 20. Jahrhundert aus. Dabei steht nichts weniger als die Eignung von Raum als Zentralkategorie für eine neu zu konzipierende Kommunikationsgeschichte zur Disposition.
Linguistische Anthropologie
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-01-27

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Linguistische Anthropologie

Eine Rekonstruktion

Was haben die Umsiedlungspolitik der US-Regierung im 19. Jahrhundert, die Evolutionstheorien Charles Darwins, Herbert Spencers und Henry L. Morgans, der in die Vereinigten Staaten emigrierte deutsch-jüdische Physiker Franz Boas, die American Indians, der ehemalige Major John W. Powell, der Arzt Daniel G. Brinton und die American Indian languages miteinander gemein? Sie sind die Aktanten im Konstruktionsprozess der linguistischen Anthropologie als wissenschaftliche Disziplin. Diese spannende Studie zeigt auf, weshalb sich Wissenschaftler überhaupt mit den Sprachen der Native Americans zu beschäftigen begannen und zeichnet die für die Herausbildung der linguistischen Anthropologie notwendigen Vernetzungen nach.
Ein König, ein Reichsführer und der Wilde Osten
ab 25,80 €
Erscheinungsdatum: 2004-01-27

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Ein König, ein Reichsführer und der Wilde Osten

Heinrich I. (919-936) in der nationalen Selbstwahrnehmung der Deutschen

Was bedeutet es für das Selbstbild der Deutschen im 19. Jahrhundert, wenn sie einen König des 10. Jahrhunderts als Stammvater ihres angestrebten Nationalstaates bemühen? Was lässt Geschichtswissenschaft weiter um einen König des 10. Jahrhunderts kreisen, wenn nach historischer Identität für Deutsche der Gegenwart gesucht wird? – Frank Helzel untersucht die Stadien, in denen Heinrich I. für die Deutschen eine Rolle spielte und in welchem Sinne sie ihn instrumentalisierten. Den Schwerpunkt dieser spannenden Studie bildet die Frage, wie er für Himmler und die SS in Osteuropa zum Patron des Rasseimperialismus werden konnte. Vor dem Hintergrund dieses Materials wird erörtert, ob es davon unbeeinträchtigt eine ›unbefleckte‹ Rezeption geben kann.
Rasterfahndungen
ab 23,99 €
Erscheinungsdatum: 2003-09-27

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Rasterfahndungen

Darstellungstechniken – Normierungsverfahren – Wahrnehmungskonstitution

Der Band untersucht die nach dem 11. September 2001 wieder stärker in die Diskussion geratene Methode der Rasterfahndung aus (wissenschafts-)historischer Perspektive. Fungieren Raster einerseits als Instrument von Identitätspolitik, Repression und Normierung, sind sie andererseits für Wahrnehmung und Darstellung, d.h. für gesellschaftliche Wirklichkeit überhaupt konstitutiv. Indem die BeiträgerInnen gezielt die medial-normative Doppelfunktion des Rasters in den Blick nehmen, wird der Rahmen der politischen, kriminalistischen und juristischen Diskurse, die üblicherweise mit dem Begriff »Rasterfahndung« aufgerufen sind, um medien- und literaturwissenschaftliche, darstellungstechnische, kulturhistorische sowie gendertheoretische Fragestellungen erweitert.
Zeit deuten
ab 24,99 €
Erscheinungsdatum: 2003-09-27

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Jörn Rüsen (Hg.)
Zeit deuten

Perspektiven – Epochen – Paradigmen

Zeiterfahrung gehört zu den Grundgegebenheiten des Menschseins. Der Mensch erfährt Zeit im Wandel seiner Welt und in den Tiefen seiner Selbst, als Fluch der Natur und als Leistung seines Geistes. Er kann die Zeit nicht so lassen, wie sie ihm geschieht, und er kann sich doch nicht bei dem beruhigen, was er mit ihr macht. Indem er sich kulturell deutend mit ihr auseinander setzt, erhebt er sich über die Zeit, versucht sie zu bannen und zu beherrschen, aber immer bleibt er ihrem Wandel unterworfen.
Interdisziplinär gehen in diesem Band Philosophen, Historiker, Ethnologen, Juristen, Kulturwissenschaftler, Kunsthistoriker und Museumsfachleute der Frage nach, wie dies geschieht. Neben einem systematisch-theoretischen Teil, der den Grundlagen von Zeitdeutungen nachspürt, wird anhand von ethnologischen Fallstudien, historischen Untersuchungen und Gegenwartsanalysen gezeigt, wie divergierende Zeitdimensionen kompatibel gemacht werden, wie Zeitkonzepte sinnbildend wirken und wie Zeitdeutungen sich repräsentieren.
Das Buch gibt also einen breiten Überblick über die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Zeitwahrnehmungen und Zeitdeutungen in verschiedenen Epochen und Kulturen, und zugleich auch einen Überblick darüber, welchen Beitrag die Kulturwissenschaften zur Zeitdeutung leisten.
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