Kultur- und Medientheorie

Das klassische Feld der Geisteswissenschaften sieht sich seit geraumer Zeit einer grundsätzlichen Herausforderung gegenüber: Die Kultur- und Medienwissenschaften haben sich nicht nur als eigenständige Disziplinen etabliert, sie erheben weit über ihre Disziplingrenzen hinaus den radikalen Anspruch, die tradierten Episteme der Geisteswissenschaften neu zu bestimmen. Die Reihe Kultur- und Medientheorie geht dieser Transformation eines ganzen Wissensfeldes in der Vielfalt ihrer Facetten nach.
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Kultur- und Medientheorie
Das klassische Feld der Geisteswissenschaften sieht sich seit geraumer Zeit einer grundsätzlichen Herausforderung gegenüber: Die Kultur- und Medienwissenschaften haben sich nicht nur als eigenständige Disziplinen etabliert, sie erheben weit über ihre Disziplingrenzen hinaus den radikalen Anspruch, die tradierten Episteme der Geisteswissenschaften neu zu bestimmen. Die Reihe Kultur- und Medientheorie geht dieser Transformation eines ganzen Wissensfeldes in der Vielfalt ihrer Facetten nach.
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»Die Vernunft ist mir noch nicht begegnet«
ab 23,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-09-27

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»Die Vernunft ist mir noch nicht begegnet«

Zum konstitutiven Verhältnis von Spiel und Erkenntnis

Es ist eine irrige Vorstellung der Moderne, dass Spiel und Wissenschaft nichts miteinander zu tun hätten. Dieser Band stellt das Spiel als einen zentralen Agenten von Wissensproduktion und Wissenschaftskultur vor und zeigt damit, dass Erkenntnis konstitutiv auf Spiel angewiesen ist. Während die zumeist phänomenologisch oder psycho-soziologisch ausgerichtete Literatur zum Spiel aus der Beobachterperspektive operiert, geht die hier gebotene Darstellung von der performativen Haltung des Teilnehmers aus. Spiel wird so nachvollziehbar als eine Bewegung im Zwischen, als eine Begegnung, die spekulative Brücken zwischen dem Erkennenden selbst und den Objekten der Erkenntnis schlagen kann. Die Frage nach dem Verhältnis von Spiel und Erkenntnis führt daher ins Zentrum des modernen Selbstverständnisses.
U.a. mit Beiträgen von Marcel Beyer, Hartmut Böhme, Karl Ludwig Pfeiffer, Hans Ulrich Reck und Christoph Wulf.
Essayistische Medienreflexion
ab 29,80 €
Erscheinungsdatum: 2005-09-27

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Essayistische Medienreflexion

Die Idee des Essayismus und die Frage nach den Medien

Das Nachdenken über die Medien im 20. Jahrhundert entwickelt sich im Rahmen essayistischer Schreibweisen. Doch die Frage nach den Medien wird nicht einfach nur im Modus von Essayismus vorgetragen. Medienreflexion verändert darüber hinaus die zu Grunde liegende Idee des Essayismus. Berücksichtigt man diese Wechselwirkung, können sowohl die offene literaturwissenschaftliche Frage, welche Signatur der Essayismus der Gegenwart besitzt, als auch die offene philosophische Frage, wie das essayistische Denken über die Medien einzuschätzen ist, beantwortet werden. Behandelt werden Essaytheorien von Musil, Benjamin und Anders bis zu Flusser und Derrida.
Despoten auf der Bühne
ab 25,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-08-27

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Despoten auf der Bühne

Die Inszenierung von Macht und ihre Abstürze

Die Bühnendespoten sind die Feinde des medialen Gutmenschentums. Sie sind die bösen Männer und Frauen des Entertainment, die in ihren Bühnenshows am ausfransenden Rand einer spektakulären Gesellschaft ein Spiel um Macht und Dominanz inszenieren und mit Formen körperlicher und verbaler Gewalt ein Publikum in ihren Bann ziehen. Als Show-Vorsteher sind sie zwielichtige Gestalten, die ihre theatralischen Gebilde gegen den Ansturm des Realen behaupten müssen. Ihre lustvollen Darstellungen von Macht und Ohnmacht beinhalten immer auch die Möglichkeit des eigenen katastrophalen Scheiterns. Die historische Entwicklung dieser Figuren reicht von Randphänomenen der Populärkultur, wie Schaustellern, Wunderdoktoren und Wild-West-Hasardeuren, über Minstrel, Freak Show, Circus Side Show, Black Comedy und politischen Stand-up, bis hin zu einem erweiterten Show-Begriff in Sport, Musik, Wirtschaft und Politik.

»The judge is high as a Georgia pine! Everybody is going to jail today! And to show you I don't mean nobody no good this morning I'm giving myself six months. And if I'm gonna do six months, district attorney, you can imagine what you're gonna do.«

Pigmeat Markham
Über den Körper im Bilde sein
ab 25,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-08-27

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Über den Körper im Bilde sein

Eine Medienarchäologie anatomischen Wissens

Dem Bildwissen gehört die Zukunft. So zumindest lautet eine inzwischen einschlägige Prognose hinsichtlich der Funktion von Bildern für die Produktion und Organisation von Wissen. Gerade die Anatomie aber wirft die Frage auf, ob Wissen nicht auch in der Vergangenheit bildhafter funktioniert haben könnte, als dies bislang angenommen wurde. So wird entlang der Themen Zeichnung, Photographie, Röntgentechnik, Computertomographie und Visible Human Project untersucht, inwiefern die Anatomie schon seit der Frühen Neuzeit nur deshalb über den Körper im Bilde sein kann, weil sie ihre Wissensformation ganz wesentlich einer Logik der Bildmedien verschreibt.
Eine Poetik des Dazwischen
ab 24,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-08-27

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Eine Poetik des Dazwischen

Zur Intermedialität und Intertextualität bei Alexander Kluge

Der Schriftsteller und Filmemacher Alexander Kluge setzt der Komplexität der Wirklichkeit eine Film- und Textpoetik entgegen, die das Dazwischen, den Schnitt, die Lücke als wesentliche Ausdrucksform des Erzählens wählt. Seine Arbeitsweise ist geprägt durch den Gestus permanenter medialer und textueller Grenzüberschreitung. Der Band geht der Frage nach, in welchen Ausdrucksformen sich die für Kluge so zentrale Kategorie des Dazwischen manifestiert. Er untersucht – gestützt auf materialreiche Analysen – Kluges intermediale Theorie und Praxis des Erzählens und bietet gleichzeitig eine Einführung in die gegenwärtigen Debatten zur Intermedialität und Intertextualität.
Otakismus
ab 24,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-07-27

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Otakismus

Mediale Subkultur und neue Lebensform – eine Spurensuche

Die Möglichkeit, neue Medienwirklichkeiten zu kreieren, verändert die menschlichen Sozialbeziehungen. Selbsteinschließung und Teilnahmeverweigerung avancieren zu einer Strategie der Lebensbewältigung. Meister dieser besonders in Japan in zunehmendem Maße zu beobachtenden Lebensform sind obsessiv-schizophrene Mediennutzer – Otakus genannt.
Erstmals liegt nun eine deutschsprachige Monografie zu Otakismus vor. Durch einen Wechsel des Blickwinkels innerhalb der Studie werden negative Konnotationen aufgezeigt und überholte Sichtweisen verlassen. Denn – so das Credo des Autors – Medientechniken entfremden ihre Nutzer nicht nur, sondern sind auch Bedingung für Freiheit.
HyperKult II
ab 25,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-06-27

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HyperKult II

Zur Ortsbestimmung analoger und digitaler Medien

Entlang der Leitdifferenzen »analog/digital« und »Virtualität/Intermedialität« analysieren die Beiträge des Sammelbandes mediale Übergangsphänomene der Digitalisierung und damit parallel laufende Virtualisierungsprozesse und Hybridisierungen in den Wissenschaften und Künsten. Wie in der interdisziplinär angelegten gleichnamigen Workshopreihe begegnen sich hier Repräsentanten von Hard Sciences, Gesellschafts-, Medien- und Kulturwissenschaften, Philosophie, Kunst und Musik und bringen aus ihren jeweiligen Blickrichtungen neue Einsichten zum Thema Kultur und Technik ein. Der Band publiziert ausgewählte Beiträge der jährlich in Lüneburg stattfindenden Workshopreihe »HyperKult« und setzt damit das mittlerweile Maßstäbe setzende »HyperKult«-Buch von 1997 fort.
Mit Beiträgen von Wolfgang Coy, Susanne Grabowski, Rolf Großmann, Michael Harenberg, Ute Holl, Thomas Hölscher, Hans Dieter Huber, Jochen Koube, Frieder Nake, Jörg Pflüger, Claus Pias, Uwe Pirr, Christoph Rodatz, Britta Schinzel, Martin Warnke und Annett Zinsmeister.
Was ist der Mensch, was Geschichte?
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-05-27

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Was ist der Mensch, was Geschichte?

Annäherungen an eine kulturwissenschaftliche Anthropologie

Die Beiträge renommierter Vertreter verschiedener Disziplinen widmen sich der althergebrachten und zugleich aktuellen Frage »Was ist der Mensch?«, die Immanuel Kant ins Zentrum seines Denkens stellte. Die gegenwärtige kulturwissenschaftliche Diskussion dieses Themas beschränkt sich nicht nur auf seine philosophischen Dimensionen, sondern bezieht auch erfahrungswissenschaftliche und interdisziplinäre Perspektiven ein. Eine kulturwissenschaftliche Anthropologie behandelt universale Merkmale der Gattung ebenso wie ihre Konkretion in historischen und kulturellen Lebensformen. Mit Beiträgen u.a. von Jan Philipp Reemtsma, Paul Ricœur, Hans-Georg Soeffner, Wilhelm Voßkamp und Hans-Ulrich Wehler.
Heuristik
ab 21,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-05-27

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Heuristik

Theorie der intentionalen Werkgenese. Sechs Theorie-Erzählungen zwischen Popkultur, Privatwirtschaft und dem, was einmal Kunst genannt wurde

Wie arbeiten wir an Ideen? Wie gelangen wir aus unseren täglichen Handlungen heraus zu Absichten, die sich als Projekt formulieren und am Ende ein Artefakt hervorbringen?
In sechs Theorie Erzählungen entwickelt dieser Band eine Theorie intentionaler Werkgenese. Die Problemlösungsstrategien oder Heuristiken von zwölf Arbeiten werden erzählt - an der Grenze zwischen kommerziellen Unternehmungen, Popkultur und dem, was einmal 'Kunst' genannt wurde.
Die Heuristik entfaltet damit eine plastische Phänomenologie des Arbeitens in Projekten um die Jahrtausendwende herum.

Studio !K7 / Philip Jeck / WISSENSCHAFTSAKADEMIE BERLIN / MARS - Exploratory Media Lab / Alex Arteaga / Pixelpark Unit 3 / Chris Cunningham / Manuela Stacke / Funkstörung / Murmuring Fields / schwankende räume / MOEBEL HORZON / LKW
Raum – Dynamik / dynamique de l'espace
Neu
26,80 €
Erscheinungsdatum: 2004-10-27

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Raum – Dynamik / dynamique de l'espace

Beiträge zu einer Praxis des Raums / contributions aux pratiques de l'espace

In der topologischen Wende der Kulturwissenschaften sowie der aktuellen Konjunktur der »Raum«-Diskussion kommt meist eine Betrachtung der Handlungsdimension und des prozessualen Moments von Raum zu kurz. Der vorliegende zweisprachige Band zielt auf die Entwicklung eines »dynamischen« Raum-Verständnisses, indem er »Raum« als Element ästhetischer Theorie und symbolischer Ordnungen in den Blick nimmt. Konkret wird »Raum« in seiner Medien- und Epochenspezifik, seiner Prozessualität im Diskurs dargestellt, indem er als symbolische Praxis in Malerei und Bildtheorie, Architektur, Architekturfotografie, Literatur, Literaturkritik und Philosophie untersucht wird.

Le tournant topologique des études culturelles et le récent débat sur la spatialité remettent en question la notion d'espace comme dimension de l'action tout en ignorant, pour la plupart, la pensée de son moment processuel. Le présent volume, bilingue, cherche à élaborer une conception dynamique de l'espace, compris comme élément de théories esthétiques et d'ordres symboliques. L'espace est envisagé dans sa relation aux médias et aux époques ainsi que dans la perspective de sa processualité dans l'ordre du discours; il est donc examiné en tant que pratique symbolique dans la peinture et la théorie des arts plastiques, dans l'architecture et la photographie architecturale, dans la littérature, la critique littéraire et la philosophie.
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