Kultur- und Medientheorie

Das klassische Feld der Geisteswissenschaften sieht sich seit geraumer Zeit einer grundsätzlichen Herausforderung gegenüber: Die Kultur- und Medienwissenschaften haben sich nicht nur als eigenständige Disziplinen etabliert, sie erheben weit über ihre Disziplingrenzen hinaus den radikalen Anspruch, die tradierten Episteme der Geisteswissenschaften neu zu bestimmen. Die Reihe Kultur- und Medientheorie geht dieser Transformation eines ganzen Wissensfeldes in der Vielfalt ihrer Facetten nach.
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Kultur- und Medientheorie
Das klassische Feld der Geisteswissenschaften sieht sich seit geraumer Zeit einer grundsätzlichen Herausforderung gegenüber: Die Kultur- und Medienwissenschaften haben sich nicht nur als eigenständige Disziplinen etabliert, sie erheben weit über ihre Disziplingrenzen hinaus den radikalen Anspruch, die tradierten Episteme der Geisteswissenschaften neu zu bestimmen. Die Reihe Kultur- und Medientheorie geht dieser Transformation eines ganzen Wissensfeldes in der Vielfalt ihrer Facetten nach.
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Rasterfahndungen
ab 23,99 €
Erscheinungsdatum: 2003-09-27

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Rasterfahndungen

Darstellungstechniken – Normierungsverfahren – Wahrnehmungskonstitution

Der Band untersucht die nach dem 11. September 2001 wieder stärker in die Diskussion geratene Methode der Rasterfahndung aus (wissenschafts-)historischer Perspektive. Fungieren Raster einerseits als Instrument von Identitätspolitik, Repression und Normierung, sind sie andererseits für Wahrnehmung und Darstellung, d.h. für gesellschaftliche Wirklichkeit überhaupt konstitutiv. Indem die BeiträgerInnen gezielt die medial-normative Doppelfunktion des Rasters in den Blick nehmen, wird der Rahmen der politischen, kriminalistischen und juristischen Diskurse, die üblicherweise mit dem Begriff »Rasterfahndung« aufgerufen sind, um medien- und literaturwissenschaftliche, darstellungstechnische, kulturhistorische sowie gendertheoretische Fragestellungen erweitert.
Echtzeit – Text – Archiv – Simulation
ab 24,99 €
Erscheinungsdatum: 2003-09-27

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Echtzeit – Text – Archiv – Simulation

Die Matrix der Medien und ihre philosophische Herkunft

4 Türme, das ist die Bibliothèque nationale de France. Sie besitzen Namen – Temps, Lettres, Lois, Nombres –, die, in die Medienphilosophie übersetzt, deren 4 Grundbegriffe ausmachen: Echtzeit, Text, Archiv, Simulation. Auf der Suche nach ihren philosophischen Grundlagen ist der Autor auf die Bruchstelle zwischen Moderne und Postmoderne zurückgeworfen. Von hier aus liefern 4 Philosophen – Marx, Nietzsche, Husserl, Heidegger – den Stoff, den 4 Medienphilosophen – Virilio, Derrida, Foucault, Baudrillard – zu den 4 Grundbegriffen dekonstruieren.
Die historische Perspektive macht dabei klar, wie sowohl die moderne Entbindung des »Subjekts« vom Menschen als eines personalen Individuums als auch die Medialisierung von »Sinnlichkeit« die mediale Matrix unserer gegenwärtigen Erfahrungswelten und Wahrnehmungen vorbereitet.
Zeit deuten
ab 24,99 €
Erscheinungsdatum: 2003-09-27

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Jörn Rüsen (Hg.)
Zeit deuten

Perspektiven – Epochen – Paradigmen

Zeiterfahrung gehört zu den Grundgegebenheiten des Menschseins. Der Mensch erfährt Zeit im Wandel seiner Welt und in den Tiefen seiner Selbst, als Fluch der Natur und als Leistung seines Geistes. Er kann die Zeit nicht so lassen, wie sie ihm geschieht, und er kann sich doch nicht bei dem beruhigen, was er mit ihr macht. Indem er sich kulturell deutend mit ihr auseinander setzt, erhebt er sich über die Zeit, versucht sie zu bannen und zu beherrschen, aber immer bleibt er ihrem Wandel unterworfen.
Interdisziplinär gehen in diesem Band Philosophen, Historiker, Ethnologen, Juristen, Kulturwissenschaftler, Kunsthistoriker und Museumsfachleute der Frage nach, wie dies geschieht. Neben einem systematisch-theoretischen Teil, der den Grundlagen von Zeitdeutungen nachspürt, wird anhand von ethnologischen Fallstudien, historischen Untersuchungen und Gegenwartsanalysen gezeigt, wie divergierende Zeitdimensionen kompatibel gemacht werden, wie Zeitkonzepte sinnbildend wirken und wie Zeitdeutungen sich repräsentieren.
Das Buch gibt also einen breiten Überblick über die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Zeitwahrnehmungen und Zeitdeutungen in verschiedenen Epochen und Kulturen, und zugleich auch einen Überblick darüber, welchen Beitrag die Kulturwissenschaften zur Zeitdeutung leisten.
sense&cyber
ab 23,80 €
Erscheinungsdatum: 2003-09-27

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sense&cyber

Kunst, Medien, Pädagogik

»sense&cyber« – dieses ehrgeizige Modellprojekt erprobt die Integration neuer Medien-Technologie in die Praxis von Kunstschulen – seine Ergebnisse sind jedoch für den Kunstunterricht generell von größtem Interesse.
An verschiedenen Orten mit individuellen Ansätzen unter unterschiedlichen Bedingungen kreisen Methoden, Konzepte und Inhalte um einen von der Kunst her gedachten Begriff von »Medium« und eröffnen dabei Möglichkeiten, ästhetische Bildung im Kontext »neuer« Medien »neu« zu denken.
Die vorliegende Dokumentation findet mit Hilfe einer innovativen, im Prozess entwickelten Forschungsmethode eine Darstellungsweise, die der Vielgestaltigkeit des Projekts und der Vielstimmigkeit der Beteiligten – nicht zuletzt durch die beiliegende Hypermedia-DVD – Rechnung trägt.
Bildkommunikation
ab 23,99 €
Erscheinungsdatum: 2003-08-27

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Bildkommunikation

Ansichten der Systemtheorie

Kommunikation ist eine Sache, das Sehen eine andere. Beide sind durch ihre eigenen Prozesse und Operationen gekennzeichnet, beide greifen auf ihre jeweiligen Ressourcen zurück. Die Kommunikation kann also genauso wenig sehen, wie das Sehen kommunizieren kann. Dennoch ist ihr Zusammenhang unabweisbar, wie der weit verbreitete Gebrauch von Bildern zeigt. Mit ihm gehen aufeinander abgestimmt ausdifferenzierte kommunikative Praktiken und kulturell gebildete Sehgewohnheiten einher. Der Unterschied wird dadurch allerdings nicht eingeebnet: Das Sehen von Bildern ist und bleibt eine Form des Sehens, während das Kommunizieren mittels Bildern selbstverständlich nur kommunikativ vollzogen werden kann.
Einige Fragen drängen sich auf: Wie ist der Zusammenhang zwischen der Bildkommunikation und dem Bildersehen gestaltet? In welcher Weise sind sie aufeinander abgestimmt? Wie wird die Bildkommunikation operativ vollzogen? Und schließlich: An welche Grenzen stößt die Kommunikation, wenn sie Bildlichkeit prozessiert?
Der Autor entwickelt auf hohem theoretischen Niveau einen überzeugenden Ansatz, mit dem die Schnittstelle zwischen Sehen und Kommunikation beschrieben wird. Unter Verwendung system-, beobachtungs- und symboltheoretischer Überlegungen zeigt er, in welcher Form das Sehen vorliegt, wenn es sich um das Sehen von Bildern handelt. Und er zeigt, welche Schlüsse die Kommunikation daraus zieht.
Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann: Die gemeinsamen Werke
Neu
25,80 €
Erscheinungsdatum: 2003-04-27

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Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann: Die gemeinsamen Werke

Beobachtungen zur Intermedialität von Musik und Dichtung

Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann verband über Jahre eine enge und produktive Künstlerfreundschaft. Im Blick auf die sechs zwischen 1953 und 1965 entstandenen gemeinsamen Arbeiten fällt der permanente Wechsel des Genres ins Auge, der für jedes Werk neue und andersartige Interdependenzen von Musik und Sprache (und Szene) hervorbringt. Der Text führt dieses Interesse für komplexe mediale Strukturen auf ästhetische Konzepte zurück, die Bachmann und Henze um 1960 in enger Zusammenarbeit entwickeln und dabei im Kern eine Intermedial-Ästhetik formulieren. Mit Lacan gelesen, geben diese Konzepte den ausführlichen Analysen der sechs Werke eine gemeinsame, medientheoretisch profilierte Perspektive.
Nomaden
Neu
19,80 €
Erscheinungsdatum: 2003-01-27

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Nomaden

Interdisziplinäre ›Wanderungen‹ im Feld der Formulare und Mythen

Gaukler, Zigeuner, Barden, Juden, Narren und Intellektuelle – alle haben sie eines gemeinsam: Sie sind Nomaden.

Außerhalb ›bürgerlicher‹ Normen, ungebunden, häufig die eigene Behausung auf dem Rücken, bewegen sie sich durch Zeit und Raum. Freilich bleiben manche Bindungen bestehen, wie Prägungen oder tradierte Verhaltensmuster; bleibt der Wanderer angewiesen auf Sterne, Landmarken und Relationen, um sich orientieren zu können. Um diese Fixpunkte, im Sinne von Strukturen, Formularen und Relationen, aber auch um Denktraditionen und erfundene Geschichten, geht es in dieser Aufsatzsammlung, die interdisziplinäre Arbeiten aus den Bereichen Soziologie, Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft in sich vereinigt. Die Autoren analysieren und sind häufig selbst Wanderer durch den Kosmos abendländischer Intellektualkultur.
Interfaces, Medien, Bildung
ab 26,80 €
Erscheinungsdatum: 2002-10-27

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Interfaces, Medien, Bildung

Paradigmen einer pädagogischen Medientheorie

Pädagogische Prozesse sind nicht – und waren noch nie – ohne Medien denkbar. Der Band zeigt auf, wie im Zuge der Entwicklung neuer Medientechnologien die Begriffe »Medium« und »Medialität« das moderne Verständnis von Subjekt, Gesellschaft und Bildung von Grund auf in Frage stellen.
Ausgehend von der Kunstpädagogik wird in weitem Bogen medientheoretischer Reflektionsgegenstände – vom Platonischen Höhlengleichnis über die Figura Paradigmatica des Nicolai de Cusa bis zu Lacans Gefangenensophisma und Derridas Postkarten – eine pädagogische Medientheorie entwickelt, die weitreichende Folgen für die Erziehungswissenschaft und deren Nachbardisziplinen hat.
Die ungewöhnliche formale Gestalt des Textes und die Architektur der vielfältigen Bild- Figuren sind dem hohen Anspruch geschuldet, nicht einfach über »Medien« und »Bildung« zu schreiben und sie wie isolierte Gegenstände zu behandeln, sondern ein Darstellungsproblem zu lösen, das darin besteht, die Darstellungsfunktion des Mediums »Text« darzustellen:
HyperText auf Papier – Wissenschaft an der Grenze zur Kunst.

Der Titel wird durch die CD-ROM »Der Ursprung der Bilder« supplementiert.
Mediale Anatomien
Neu
25,80 €
Erscheinungsdatum: 2001-10-27

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Mediale Anatomien

Menschenbilder als Medienprojektionen

Ist der Beginn des Medienzeitalters das Ende der Geschichte des Menschen? Körperbilder, Prothesen, Maschinenmenschen und neue Kommunikationstechniken stellen seit dem 17. Jahrhundert die gängigen Menschenbilder der philosophischen Anthropologie ebensosehr in Frage, wie sie selbst am Entwurf neuer Modelle des Humanen beteiligt sind. Eine Medienanthropologie beschreibt, wie das Wissen vom Menschen zum Projekt wird und fragt nach den Techniken der Projektion dieses Wissens: Der vorliegende Band umreißt das Bild des Menschen zwischen ikonischen Visualisierungen und symbolischen Modellen, vermißt die Schnittstellen zwischen Technik und Körper und rekonstruiert die Codierungen des Humanen in den Diskursen über neue Medien. Weit davon entfernt, von einer ihm entgegengesetzten, nicht-menschlichen Technik determiniert oder gar ersetzt zu werden, gewinnt der Mensch gerade in der Kontrastierung mit sowie als Teil von Mediendispositiven seine wechselnde Kontur.
Vom Abschied
ab 22,99 €
Erscheinungsdatum: 2001-10-27

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Vom Abschied

Ein Essay zur Differenz

Sprache, Technik und Medien stellen das philosophische Denken heute überall in Frage. Dessen Traum der Vernunft scheint ausgeträumt. Vor allem die Katastrophen des 20. Jahrhunderts haben jede Idee einer Versöhnung obsolet gemacht. Der vorliegende Band fragt deshalb, was es heißt, Abschied von der Philosophie zu nehmen. Doch zeigt er an Denkfiguren von Platon bis Derrida, dass die Philosophie den Abschied von sich selbst immer auch schon gedacht hat. Denn die Philosophie kreist um eine Differenz, die sich begrifflich nicht einholen lässt. Diese Differenz insistiert als Frage einer »Ethik« in jedem Begriff, der sich denken lässt. Auf ihr lässt sich kein System begründen – weder philosophisch noch politisch oder technisch. Aber kein System entgeht ihr. Und dies macht den Abschied ebenso definitiv wie unabschließbar.
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