Literaturwissenschaft

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Am Rand der Autobiographie
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Am Rand der Autobiographie

Ghostwriting – Signatur – Geschlecht

Jeder Autobiograph agiert als sein eigener Ghostwriter. Indem er seine Lebensgeschichte schreibt, spaltet er sich auf in das Subjekt der Geschichte und in deren Verfasser. Ausgehend von der Dissoziation in Beschriebenen und Schreibenden, in bios und graphie wird ein Modell des Ghostwriting entwickelt, mit dem das Problem der Referentialität des autobiographischen Textes literaturtheoretisch und narratologisch neu formuliert werden kann. Was bedeutet es für die Gattungsdiskussion der Autobiographie, wenn diese keinen Autor, sondern nur einen Ghostwriter hat? Wie läßt sich das Verhältnis von Autorschaft und Ghostwriting urheberrechtlich und literaturwissenschaftlich fassen? Welche Beziehungen bestehen zwischen dem Ghostwriter und dem Geschlecht des Verfassers? Wer erzählt und wer signiert die Autobiography of Alice B. Toklas? Kann Hannah Arendt in der Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin aus der Romantik die Autobiographie Rahel Varnhagens schreiben?
Über die Grenze
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Über die Grenze

Zur Kulturpoetik der Geschlechter in Literatur und Kunst

Das Buch versammelt interdisziplinäre Studien zur literarischen und medienästhetischen Inszenierung der Geschlechterdifferenz vom Barockzeitalter bis zur Postmoderne, insbesondere im Vergleich deutsch- und französischsprachiger Kulturräume. Auf dem Hintergrund von Krise und Renormalisierung werden Phänomene der Grenzüberschreitung - von Travestie über Androgynie bis zur Transsexualität - unter diskurshistorischen und psychoanalytischen Aspekten dekonstruiert. Im Rahmen einer Kulturpoetik der Geschlechter geht es dabei um die konstitutiven Wechselbeziehungen zwischen Literatur, Medizin und Kunst (Malerei, Tanz).
Nahtstellen
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Nahtstellen

Strukturelle Analogien der »Kreisleriana« von E.T.A. Hoffmann und Robert Schumann

Das intuitiv empfundene Beziehungsgeflecht der Künste interessiert Menschen seit jeher. Sich diesem zu nähern bedeutet, allgemeine übergeordnete Strukturen zu ermitteln. E.T.A. Hoffmann und Robert Schumann schufen zwei gleichnamige Werke, die »Kreisleriana«. Den hier implizierten Verweis auf enge Bezüge zwischen Literatur und Musik nimmt die Studie zum Anlass, romantische Universalpoesie mit strukturalistischen Mythenkonzepten sowie der platonischen Idee einer chora in Konflikt zu setzen und auf den gattungstranszendierenden Vergleich zu erweitern. Diese originelle Vernetzung unterschiedlicher Modelle ermöglicht Einsicht in die fundamentalästhetischen Strukturen von Kunstwerken.
Selbstbeobachtung und die Evolution des Kunstsystems
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Selbstbeobachtung und die Evolution des Kunstsystems

Literaturwissenschaftliche Analysen zu Laurence Sternes »Tristram Shandy« und den frühen Romanen Flann O'Briens

Häufig wird die zunehmende »Verspieltheit« moderner Kunst in selbstreflexiven Formen durch den Schwanengesang vom »Ende der Kunst« begleitet. Die Zuwendung der Systemtheorie zu Fragen der Kunst eröffnet hier neue Interpretationsmöglichkeiten, die insbesondere die Rolle solcher selbstreflexiven Formen von Kunst für die Ausdifferenzierung und Autonomie des Kunstsystems in den Blick bekommen. In dieser Perspektive untersucht Christian Schuldt metafiktionale Romane von Laurence Sterne und Flann O'Brien. Seine Analyse verdeutlicht, dass die Evolution der Kunst entscheidend von Formen der Selbstreflexivität und Selbstbeobachtung innerhalb der Kunst vorangetrieben wird. Und sie veranschaulicht ganz allgemein, wie die Systemtheorie fruchtbar für die Literaturwissenschaft genutzt werden kann.
Tauschprozesse
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Tauschprozesse

Kulturwissenschaftliche Verhandlungen des Ökonomischen

Der Tausch als operationale Verbindung von Geben und Nehmen ist nicht nur die zentrale ökonomische Kategorie einer auf permanent wachsende Maximalgewinne programmierten Konkurrenzwirtschaft. Vielmehr kann das Beherrschen von Tauschprozessen auch als humane Basisqualifikation betrachtet werden, als grundlegender kommunikativer Akt und somit als Fundament gesellschaftlicher Organisationsformen. Generiert die Universalisierung des Tausches auf diese Weise die bürgerliche Welt der Nützlichkeit, so berechnen diverse Theorien wie literarische Entwürfe die Kosten dieser Praxis. Der interdisziplinär angelegte Sammelband führt die unterschiedlichen Facetten dieses brisanten Themas zusammen.
Erfahrung des Machens
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Erfahrung des Machens

Zur Frühgeschichte der modernen Poetik von Lessing bis Poe

Die These vom Tod des Autors verdankt sich einem Gestus der Übertreibung. Inzwischen sind produktionsästhetische Fragestellungen in die Literaturwissenschaft zurückgekehrt. Die Studie versteht sich als Beitrag zur Geschichte der immanenten Poetik im Sinne Hans Blumenbergs. In exemplarischen Einzeluntersuchungen zu Lessing, Goethe, Schiller und den Frühromantikern wird gezeigt, wie sich in der deutschen Literatur um 1800 eine gegen die Genieästhetik gerichtete Logik des Machens herausbildet, die das metaphysische Erbe des Platonismus überwindet. Sie resultiert aus einer genauen Selbstbeobachtung des Schriftstellers beim Prozess des Schreibens. Poes berühmter Essay »The Philosophy of Composition« illustriert die neuen Erkenntnisse. Er markiert nicht, wie bisher stets angenommen, den Beginn der modernen Poetik, sondern schließt ihre Frühgeschichte ab.
Anruf, Adresse, Appell
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Anruf, Adresse, Appell

Figurationen der Kommunikation in Philosophie und Literatur

Die literaturtheoretisch und komparatistisch angelegte Untersuchung widmet sich drei kommunikativen Figuren der Anrufung des Anderen: dem Anruf, der Adresse und dem Appell. Die Analyse der Rhetorik in dieser triadischen Konstellation lässt weit zurückreichende religiöse, mythische und politische Sprech- und Schreibakte archäologisch zu Tage treten. Als kulturelles und diskursives Muster hat die Anrufung zwar kritische Momente durchlaufen, sich aber doch durch Jahrhunderte hinweg in Diskursen der Philosophie und Literatur gehalten: in Anrufen, die an die Stimme oder akustische Medien gebunden sind, in Post- und Lese-Adressen, in terrorisierenden Lager-Appellen. Die enge und komplizierte Verbindung zwischen Adresse und Teleologie macht aber zugleich eine Dialektik der Säkularisierung sichtbar, die die Anrufung des Anderen als kommunikative Figur erfasst und seine Singularität in den Vordergrund rückt.
Die Legende von der Politischen Korrektheit
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Die Legende von der Politischen Korrektheit

Zur Erfolgsgeschichte eines importierten Mythos

»Von politischer Korrektheit kann bei näherer Betrachtung keine Spur sein.« So stand es lobend im November 2001 in der Süddeutschen Zeitung über die Abenteuerreisen des kleinen Bären Petzi. Kurz darauf las man in derselben Zeitung, daß der fast genauso niedliche Hase Felix »politisch voll korrekt« ist. Kann man daraus folgern, daß der selbsternannt unkorrekte Martin Walser eher dem Petzi-Bären gleicht als dem Hasen Felix? Ist hier nur eine Begriffsverwendung aus den Fugen geraten? Oder geht es doch um mehr?
Oft ist zu lesen, daß ein Film, ein Autor oder ein Gedanke »fern von jeglicher Political Correctness« sei - und von daher ganz besonders prima und tabubrecherisch! Rasant hat sich die Legende von der politischen Korrektheit verbreitet. Und sie findet immer wieder neue Anwendungen. Diese unterhaltsame Studie zeigt auf breiter Quellenbasis, wie in Deutschland ein nützliches Pseudowissen entstand - darüber, was PC angeblich ist, welche furchtbaren Gefahren sie mit sich bringt und wer die bösen Gutmenschen sind. Und sie zeigt, wie man diese importierte Redeweise in ihrer historischen Semantik, ihrer Funktionsweise und ihrer politischen Brisanz analysieren kann, ohne ihr zu verfallen.
Der konservative Charakter
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Der konservative Charakter

Walter Benjamin und die Politik der Dichter

Der »konservative Zug« Benjamins kommt immer dann zum Tragen, wenn er dem Destruktiven zuarbeitet. So kann Benjamin als Traditionalist gesehen werden, dem es um die Tradition, nicht jedoch um das Traditionsgut geht. Diese Studie stellt die Komplexität der Politik Benjamins dar, indem sie diese als Erkundung eines Schreibens an den Extremen nachzeichnet. Die Frage des »Wie« ist dabei maßgeblich, insofern der politische und ethische Gehalt von Benjamins Schriften sich gänzlich nur im Medium der dichterischen Sprache eröffnet. Die Widersprüche des politischen Stils erschließen sich anhand der Namen, an deren Gewebe sich die politischen und philosophischen Personae Benjamins ausprägen.
Poetik einer Sprache der Toten
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Poetik einer Sprache der Toten

Studien zum Schreiben von Nelly Sachs

Nelly Sachs lesen – jenseits des Wunsches nach Beherrschbarkeit, der die Rezeption ihrer Dichtungen und Biographie bislang dominiert. Dieser Band entfaltet behutsame mikrologische Lektüren ihres fragilen und widerständigen Schreibens (Lyrik, szenische Dichtungen, Briefe). In den Texten der Nelly Sachs scheint die Figur einer Sprache der Toten auf. Ein solches - unmögliches - Sprechen re-präsentiert nichts und ist doch unausweichlich im Angesicht der Shoah zu lesen. Der ihm immanente Verlust betrifft auch die Dichotomie von Textinnen und -außen; die Grenzen zwischen Dichtung und Geschichte, Leben und Werk erweisen sich als porös. Die zentrale wie ortlose Gestalt der Autorin wird so zum Objekt eines Begehrens: Die Lektüren betreiben eine Kontaminierung des zu Lesenden mit Biographie – und mit Geschichte.
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