Literalität und Liminalität

Die literaturtheoretischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben zu einer Öffnung der Philologien insbesondere für kultur- und medienwissenschaftliche Fragestellungen beigetragen. Die daraus resultierende Erweiterung des Literaturbegriffs bedingt zugleich, dass die unscharfen Ränder der kulturellen Grenzen in den Blick rückten, wo Fremdes und Eigenes im Raum der Sprache und Schrift ineinander übergehen.
Die Reihe Literalität und Liminalität trägt dem Rechnung, indem sie die theoretischen und historischen Transformationen von Sprache und Literatur ins Zentrum ihres Interesses rückt. Mit dem Begriff der Literalität richtet sich das Interesse auf Schriftlichkeit als Grundlage der Literatur, auf die Funktion der Literaturtheorie in den Kulturwissenschaften sowie auf das Verhältnis literarischer Texte zu kulturellen Kontexten. Mit dem Begriff der Liminalität zielt die Reihe in theoretischer und historischer Hinsicht auf Literatur als Zeichen einer Kultur des Zwischen, auf die Eröffnung eines Raums zwischen den Grenzen.

Die Reihe wird herausgegeben von Achim Geisenhanslüke und Georg Mein.
Die literaturtheoretischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben zu einer Öffnung der Philologien insbesondere für kultur- und medienwissenschaftliche Fragestellungen beigetragen. Die daraus... mehr erfahren »
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Literalität und Liminalität
Die literaturtheoretischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben zu einer Öffnung der Philologien insbesondere für kultur- und medienwissenschaftliche Fragestellungen beigetragen. Die daraus resultierende Erweiterung des Literaturbegriffs bedingt zugleich, dass die unscharfen Ränder der kulturellen Grenzen in den Blick rückten, wo Fremdes und Eigenes im Raum der Sprache und Schrift ineinander übergehen.
Die Reihe Literalität und Liminalität trägt dem Rechnung, indem sie die theoretischen und historischen Transformationen von Sprache und Literatur ins Zentrum ihres Interesses rückt. Mit dem Begriff der Literalität richtet sich das Interesse auf Schriftlichkeit als Grundlage der Literatur, auf die Funktion der Literaturtheorie in den Kulturwissenschaften sowie auf das Verhältnis literarischer Texte zu kulturellen Kontexten. Mit dem Begriff der Liminalität zielt die Reihe in theoretischer und historischer Hinsicht auf Literatur als Zeichen einer Kultur des Zwischen, auf die Eröffnung eines Raums zwischen den Grenzen.

Die Reihe wird herausgegeben von Achim Geisenhanslüke und Georg Mein.
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Poetik
ab ca. 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2018-08-27

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Poetik

Eine literaturtheoretische Einführung

Achim Geisenhanslüke liefert in komprimierter Form eine Theoriegeschichte der Poetik von der Antike bis in die Moderne.
Wolfsmänner
ab 14,99 €
Erscheinungsdatum: 2018-03-15

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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Wolfsmänner

Zur Geschichte einer schwierigen Figur

Die erste Theorie- und Literaturgeschichte der Wolfsmänner – von der Antike bis in die Gegenwart.
Rosa Zeiten?
ab 32,99 €
Erscheinungsdatum: 2014-07-17

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Rosa Zeiten?

Eine Geschichte der Subjektivierung männlicher Homosexualität in den 1970er und 1980er Jahren der BRD

»Schwulsein« hat eine Geschichte: Zwischen Pathologisierung und Kriminalisierung wurde schwul zu sein immer häufiger als »anders aber normal« beschrieben.
Literatur und Subversion
ab 39,99 €
Erscheinungsdatum: 2014-01-17

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Literatur und Subversion

Politisches Schreiben in der Gegenwart

Ist Literatur politisch? Der Band nimmt die subversiven Potenziale der Gegenwartsliteratur in den Blick und eröffnet so neue Perspektiven auf prägende Strömungen wie Popliteratur, »Migrantenliteratur« und die Literatur des »Underground«.
Poetik im technischen Zeitalter
ab 25,99 €
Erscheinungsdatum: 2013-01-17

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Poetik im technischen Zeitalter

Walter Höllerer und die Entstehung des modernen Literaturbetriebs

Die Institutionalisierung der Literatur: Walter Höllerer gilt als der »Erfinder des Literaturbetriebs«. Die mit ihm verbundenen Transformationsprozesse der 1960er Jahre werden in diesem Band systematisch rekonstruiert.
Kino der Blinden
ab 31,99 €
Erscheinungsdatum: 2012-10-11

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Kino der Blinden

Figurationen des Nichtwissens bei David Lynch

Lynchs Kino ist auch ein Beitrag zur Subversion herkömmlicher Wissensbegriffe – durch die Präsenz des Nichtwissens, des Verkennens und der Blindheit.
Gattung und Geschichte
ab 35,99 €
Erscheinungsdatum: 2012-05-03

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Gattung und Geschichte

Literatur- und medienwissenschaftliche Ansätze zu einer neuen Gattungstheorie

Was kann Gattungstheorie heute leisten? Der Band entwirft neue Perspektiven und macht den ›angestaubten‹ Begriff der Gattung für die kulturwissenschaftliche Forschung fruchtbar.
Werbung und Identität im multikulturellen Raum
ab 31,99 €
Erscheinungsdatum: 2011-12-12

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Werbung und Identität im multikulturellen Raum

Der Werbediskurs in Luxemburg. Ein kommunikationswissenschaftlicher Beitrag

Es ist ein komplexes Unterfangen, in Luxemburg zu werben. Dieses Buch zeigt, wie Auftraggeber, Produzenten und Rezipienten mit Multikulturalität und Mehrsprachigkeit umgehen.
Legitimierte Gewalt
ab 35,99 €
Erscheinungsdatum: 2011-08-22

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Legitimierte Gewalt

Zum Verhältnis von Sprache und Gewalt in Theatertexten von Elfriede Jelinek und Neil LaBute

Gewalt auf der Bühne: Wie sprechen zeitgenössische Theatertexte von und über Gewalt? Ein Beitrag zur Macht der Sprache.
Medien des Wissens
ab 23,99 €
Erscheinungsdatum: 2011-07-25

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Medien des Wissens

Interdisziplinäre Aspekte von Medialität

Ziel des Bandes ist es, mit dem Begriff der Medialität die spezifische Verfasstheit des Wissens in den Mittelpunkt zu rücken – systemtheoretisch formuliert: die Form der Kommunikation. Dabei handelt es sich nicht nur um schriftlich verfasste Texte, Fotos oder Filme, sondern auch um Karten, Münzen, Bilder, Embleme und Inschriften bis hin zu Reliquien und anderen symbolträchtigen Medien, die Information über verschiedene Kanäle transportieren. Der Transport ist dabei nicht notwendig zeitlich eingeschränkt, so dass auch die Speicherung von Informationen und damit die Frage nach dem Archiv impliziert sein kann. Gleichzeitig erfahren die Informationen durch den Medientyp eine spezifische Gestalt, sie werden selektiert, präsentiert und gegebenenfalls auch kommentiert – kurz: verarbeitet. Dieser Verarbeitungsprozess hat spezifische Ein- und Ausschlussmechanismen zur Folge, die sowohl die Produktion wie die Rezeption betreffen: Die mediale Verfasstheit des Wissens zieht konkrete Demarkationslinien im sozialen Raum. Die populäre Vorstellung, dass die »neuen« Medien nicht mehr sind als technologisch entwickelte, aber neutral vermittelnde und letztlich doch sinnindifferente Kommunikationskanäle der modernen Massenkommunikation, erscheint somit als durchaus problematisch.
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