Literalität und Liminalität

Die literaturtheoretischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben zu einer Öffnung der Philologien insbesondere für kultur- und medienwissenschaftliche Fragestellungen beigetragen. Die daraus resultierende Erweiterung des Literaturbegriffs bedingt zugleich, dass die unscharfen Ränder der kulturellen Grenzen in den Blick rückten, wo Fremdes und Eigenes im Raum der Sprache und Schrift ineinander übergehen.
Die Reihe Literalität und Liminalität trägt dem Rechnung, indem sie die theoretischen und historischen Transformationen von Sprache und Literatur ins Zentrum ihres Interesses rückt. Mit dem Begriff der Literalität richtet sich das Interesse auf Schriftlichkeit als Grundlage der Literatur, auf die Funktion der Literaturtheorie in den Kulturwissenschaften sowie auf das Verhältnis literarischer Texte zu kulturellen Kontexten. Mit dem Begriff der Liminalität zielt die Reihe in theoretischer und historischer Hinsicht auf Literatur als Zeichen einer Kultur des Zwischen, auf die Eröffnung eines Raums zwischen den Grenzen.

Die Reihe wird herausgegeben von Achim Geisenhanslüke und Georg Mein.
Die literaturtheoretischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben zu einer Öffnung der Philologien insbesondere für kultur- und medienwissenschaftliche Fragestellungen beigetragen. Die daraus... mehr erfahren »
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Literalität und Liminalität
Die literaturtheoretischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben zu einer Öffnung der Philologien insbesondere für kultur- und medienwissenschaftliche Fragestellungen beigetragen. Die daraus resultierende Erweiterung des Literaturbegriffs bedingt zugleich, dass die unscharfen Ränder der kulturellen Grenzen in den Blick rückten, wo Fremdes und Eigenes im Raum der Sprache und Schrift ineinander übergehen.
Die Reihe Literalität und Liminalität trägt dem Rechnung, indem sie die theoretischen und historischen Transformationen von Sprache und Literatur ins Zentrum ihres Interesses rückt. Mit dem Begriff der Literalität richtet sich das Interesse auf Schriftlichkeit als Grundlage der Literatur, auf die Funktion der Literaturtheorie in den Kulturwissenschaften sowie auf das Verhältnis literarischer Texte zu kulturellen Kontexten. Mit dem Begriff der Liminalität zielt die Reihe in theoretischer und historischer Hinsicht auf Literatur als Zeichen einer Kultur des Zwischen, auf die Eröffnung eines Raums zwischen den Grenzen.

Die Reihe wird herausgegeben von Achim Geisenhanslüke und Georg Mein.
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Überfluss und Überschreitung
ab 23,99 €
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Überfluss und Überschreitung

Die kulturelle Praxis des Verausgabens

Der Ausgang von Batailles Philosophie der Verausgabung und Überschreitung erweist sich heute mehr denn je als wirkungsvolles Instrument der Analyse und Kritik gegenwärtiger kultureller und gesellschaftlicher Entwicklungen.
Monströse Ordnungen
ab 38,99 €
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Monströse Ordnungen

Zur Typologie und Ästhetik des Anormalen

Ordnungen konstituieren sich stets durch das, was sie als Fremdes ausgrenzen: das Andere, Monströse und Wahnsinnige. Der Band fragt nach den Techniken und Mechanismen dieser Ausgrenzungsprozesse sowie nach dem Ausgegrenzten selbst.
Jenseits des Unbehagens
ab 25,99 €
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Jenseits des Unbehagens

»Sublimierung« von Goethe bis Lacan

Stand am Anfang noch das Unbehagen an der Kultur, veränderte sich im Laufe der Zeit die Befindlichkeit gegenüber dem Prinzip »Sublimierung«. Der Band beinhaltet eine spannende geistesgeschichtliche Analyse, die die Wandelbarkeit eines zentralen kulturtheoretischen Begriffs aufzeigt.
Barocktheater heute
ab 25,80 €
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Barocktheater heute

Wiederentdeckungen zwischen Wissenschaft und Bühne

Das Barocktheater erlebt jüngst eine Renaissance. Der Sammelband zeichnet diese Wieder-Entdeckung einer klassischen Form in Theater und Oper nach. Mit DVD.
Parasiten und Sirenen
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25,80 €
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Parasiten und Sirenen

Zwischenräume als Orte der materiellen Wissensproduktion

Wie entsteht Wissen? Dieser Band gibt überraschende Antworten: Oft sind es die zufälligen Begegnungen und die scheinbar unpassenden Verbindungen, die das Neue hervorbringen.
Schriftkultur und Schwellenkunde
ab 26,99 €
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Schriftkultur und Schwellenkunde
Im Mittelpunkt des Bandes stehen die Fragen nach der Funktion von Schriftlichkeit als Grundlage von Literatur und Kultur sowie nach dem konkreten Verhältnis literarischer Texte zu kulturellen Kontexten. Schrift wird in diesem Horizont nicht als ein Medium unter vielen begriffen, sondern als eine Übertragungsfigur, die den Medienwechsel zwischen »Phoné« und »Graphé« immer schon prätendiert. Damit werden die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Kunst und der Medien in ihrem Verhältnis zur Literalität ebenso virulent wie die kognitiven Prozesse der Sprachverarbeitung. Dass sich diese Verhältnisse als liminale Räume konturieren lassen, ist eine der Kernthesen dieses interdisziplinären Bandes.
Grenzräume der Schrift
ab 25,99 €
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Grenzräume der Schrift
Dieser Band verbindet literatur- und kulturwissenschaftliche, philosophische sowie medientheoretische Fragestellungen zum Thema Grenze und Schrift. Neben theoretischen Auseinandersetzungen mit den Begriffen der Schriftlichkeit, der Grenze und der Schwelle schreiben die Beiträge anhand literarischer Texte
vom Mittelalter bis zur Gegenwart eine Diskursgeschichte der Grenze. In einer kulturwissenschaftlichen Perspektive rücken so die theoretischen und historischen Grundlagen von Literatur im Wechselspiel von Schrift und Bild in den Blick.
Ignoranz
ab 24,99 €
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Ignoranz

Nichtwissen, Vergessen und Missverstehen in Prozessen kultureller Transformationen

Im Zeitalter der Globalisierung ist ein Wettstreit um Wissenskompetenzen entstanden, der das Verhältnis, das der Mensch zum Wissen einnimmt, auf entscheidende Weise verändert hat – nicht allein als Träger, sondern mehr noch als Ressource des Wissens gilt er im posthumanistischen Zeitalter.
Dieser Band möchte den Konfigurationen des Wissens den Begriff der Ignoranz als Herausforderung gegenüberstellen. Der Grund dafür ist einfach: Ignoranz ist fundamentaler als Wissen, der Bereich des Nichtwissens immer größer als der des Wissens. Den Blick auf die dunkle Seite des Nichtwissens zu wagen, ist eine der zentralen Aufgaben, der sich die Geisteswissenschaften heute zu stellen haben.
Das Schibboleth der Psychoanalyse
ab 16,99 €
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Das Schibboleth der Psychoanalyse

Freuds Passagen der Schrift

Der Band erprobt eine neuartige Lektüre der Freudschen Psychoanalyse jenseits einer Fokussierung auf den Ödipuskomplex! Ihre Impulse gewinnt sie dabei aus der literarischen Analyse klassischer Texte und Mythen.
Die Verrücktheit des Sinns
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34,80 €
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Die Verrücktheit des Sinns

Wahnsinn und Zeichen bei Kant, E.T.A. Hoffmann und Thomas Carlyle

In der romantischen Literatur und Philosophie erscheint »Wahnsinn« nicht als das »Andere der Vernunft«, nicht als Gegenstück zu einer selbstgewissen Rationalität, sondern als eine Verrücktheit, die in der Struktur des Zeichens und also des Sinns angelegt ist. Für Immanuel Kant ist deshalb jeder Mensch potentiell wahnsinnig. Die Erzählungen E.T.A. Hoffmanns und Thomas Carlyles handeln von der strukturellen Verrücktheit des Sinns.
Entgegen althergebrachter ideen- und sozialhistorischer Behandlungen der Thematik zeigt diese Studie völlig neue Facetten des Wahnsinns in präzisen Lektüren der Texte von Kant, E.T.A. Hoffmann und Thomas Carlyle.
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