Wie wir lesen – Zur Geschichte, Praxis und Zukunft einer Kulturtechnik

Lesen – sei es als religiöse Praxis, als Medium der Vermittlung von Wissen und Erzählung oder schlicht als Modus gesellschaftlicher wie persönlicher Interaktion – gehört zweifelsohne zu den zentralen Kulturtechniken christlich-abendländischer Zivilisation. Die neue, zunächst auf zehn Bände angelegte Reihe »Wie wir lesen« versucht der Geschichte, den Rahmenbedingungen und den verschiedenen Ausprägungen dieser Kulturtechnik anhand unterschiedlicher Positionen aus den Sozial-, Geistes- und Kunstwissenschaften nachzuspüren. Was passiert genau, was denken, was fühlen wir, und wie verändert sich unser Verhältnis zu uns selbst und zu unserer Umgebung, wenn wir lesen? Da in jüngster Zeit mit der globalen Verbreitung digitaler Medien kulturpessimistische Stimmen häufig vom Verschwinden des Buchs und damit der sinn- und identitätsstiftenden Funktion des Lesens sprechen, erscheint das Fragen nach den Bedingungen und, vor allem, der Zukunft des Lesens dringlicher denn je.

Die Reihe wird herausgegeben von Klaus Benesch, Professor für Nordamerikastudien an der Ludwig-Maximilians-Universität München, und Cathrin Klingsöhr-Leroy, Direktorin des Franz Marc Museums in Kochel am See.
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Wie wir lesen – Zur Geschichte, Praxis und Zukunft einer Kulturtechnik
Lesen – sei es als religiöse Praxis, als Medium der Vermittlung von Wissen und Erzählung oder schlicht als Modus gesellschaftlicher wie persönlicher Interaktion – gehört zweifelsohne zu den zentralen Kulturtechniken christlich-abendländischer Zivilisation. Die neue, zunächst auf zehn Bände angelegte Reihe »Wie wir lesen« versucht der Geschichte, den Rahmenbedingungen und den verschiedenen Ausprägungen dieser Kulturtechnik anhand unterschiedlicher Positionen aus den Sozial-, Geistes- und Kunstwissenschaften nachzuspüren. Was passiert genau, was denken, was fühlen wir, und wie verändert sich unser Verhältnis zu uns selbst und zu unserer Umgebung, wenn wir lesen? Da in jüngster Zeit mit der globalen Verbreitung digitaler Medien kulturpessimistische Stimmen häufig vom Verschwinden des Buchs und damit der sinn- und identitätsstiftenden Funktion des Lesens sprechen, erscheint das Fragen nach den Bedingungen und, vor allem, der Zukunft des Lesens dringlicher denn je.

Die Reihe wird herausgegeben von Klaus Benesch, Professor für Nordamerikastudien an der Ludwig-Maximilians-Universität München, und Cathrin Klingsöhr-Leroy, Direktorin des Franz Marc Museums in Kochel am See.
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