Medienwissenschaft

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Kino der Lüge
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23,80 €
Erscheinungsdatum: 2004-02-27

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Kino der Lüge
»Das ist kein Blut, das ist nur rote Farbe« (Jean-Luc Godard). Das Kino ist eine Welt der Illusionen. Doch wann wird es zur Lüge? 24 mal pro Sekunde? Die Aufsatzsammlung spürt der Lüge im Kino anhand beispielhaft analysierter Filme verschiedener Genres nach. Die Filme Blow Up, Der Clou, Rashomon, Der Kontrakt des Zeichners, Das Leben ein Pfeifen, Schwarze Katze, weißer Kater sowie eXistenZ und Lost Highway werden in interkultureller Breite sowohl inhaltlich als auch medienreflexiv auf die Aspekte der Lüge, der Täuschung und der Manipulation hin untersucht. Die Beiträger arbeiten die Spannung der Lüge im Kino heraus: Es geht ihnen sowohl um das Lügen im Film als auch um das spezifisch ästhetische Lügen des Films.
Paradoxien der Entscheidung
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24,80 €
Erscheinungsdatum: 2003-12-27

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Paradoxien der Entscheidung

Wahl/Selektion in Kunst, Literatur und Medien

Die »Freiheit der Wahl« stellt sich nicht nur alle vier Jahre. Ob Brot, Kleidung oder Website – wir haben sie täglich. Gemeinhin wird damit eine »Freiheit der Entscheidung« bezeichnet – uneingeschränkte Bevorzugung des einen vor dem anderen. Dies gilt nur vordergründig, da jede Wahl sich notwendig auf eine Unterscheidung stützt: Nur was zuvor Bedeutung gewinnt (als wählbar erscheint), kann nachträglich als Wahlversprechen gelten. Wie nicht zuletzt der Beitrag von Niklas Luhmann verdeutlicht, ist hier ein Paradox am Werk: Die »Freiheit der Wahl« braucht eine Einschränkung – und erhält damit Selektionscharakter. Sie beinhaltet ein (Aus-)Gewähltes und ein Aussortiertes; eine Kehrseite des Prozesses, der für sich eine Freiheit beansprucht. Da diese Differenz nicht auf die Objektseite (das Gewählte) reduzierbar ist, sondern den Zugriff selbst (mit-)bestimmt, ist der synonyme Gebrauch von »Freiheit« und »Wahl« zu problematisieren. Dies versucht der Band in struktureller Standortbestimmung sowie spezifisch für die Felder Kunst, Literatur und Medien zu leisten.
Imagerie des Anderen im Weimarer Kino
ab 22,99 €
Erscheinungsdatum: 2003-04-27

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Imagerie des Anderen im Weimarer Kino
Die Imaginationsmaschine des Kinos wird in der Moderne zu einem mächtigen Agenten der Repräsentation des Anderen. Populärkulturelle Motive mit garantiert hohem Schauwert bestimmen besonders publikumsträchtige Abenteuerfilme wie »Die Spinnen« von Fritz Lang oder »Das indische Grabmal« von Joe May. Als Weltgenerierungs- und Zeitmaschine erscheint das Kino als Mythendistribuent par excellence und verbreitet unter den Bedingungen einer als entzaubert apostrophierten Moderne massenwirksame Verzauberungen und Remythisierungen. Das Unbekannte, Fremde, Andere wirkt in der industriellen Moderne gleichsam an die Ränder der Welt zurückgedrängt, verschwunden ist es damit jedoch nicht. In einer kleinen Medien- und Kulturgeschichte des Anderen im Weimarer Kino wird anhand beispielhaft analysierter Filme verschiedener Genres den populären historischen Verarbeitungsmustern nachgegangen, in denen in dieser Zeit Rätselhaftes, Differentes und Heterogenes verhandelt wird.
Bildgeschwüre
ab 24,80 €
Erscheinungsdatum: 2002-10-27

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Bildgeschwüre

Körper und Fremdkörper im Kino David Cronenbergs. Psychoanalytische Filmlektüren nach Freud und Lacan

Intensives Nachdenken führt zur Detonation der Schädeldecke. Kopfzerbrechen buchstäblich. Schreibmaschinen entpuppen sich als sprechende Käfer. Drogenabhängige Gynäkologen feiern einen dreifachen Uterus-Ausgang als Kunstwerk der Natur: Die abseitigen, nach trash klingenden Phantasien des kanadischen Regisseurs David Cronenberg (u.a. »Naked Lunch«, »eXistenZ«) sind ein kalkulierter Grenzgang zwischen Genre-Kino und Autorenfilm. Die hier unternommene Freud/Lacansche Lektüre der Cronenbergschen Bildwelten sucht nicht nach filmischen Illustrationen psychoanalytischer Thesen. Statt dessen wird der »organische Horror« des Kanadiers als filmisches Pendant zur Struktur des (Alp)Traums lesbar. Durch die fatale Optimierung des körperlichen Lustempfindens streng nach den Regeln der technischen Vernunft setzen Cronenbergs Protagonisten in der Nachfolge des mad scientists der Schauerromantik ein (a)sexuelles Genießen frei, das im Freudschen Sinn »Jenseits des Lustprinzips« angesiedelt ist.
Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber so genau dann doch nicht, und schon gar nicht von David Cronenberg – davon handelt diese erste umfassende Werkanalyse, die auch seinen neuen Film »Spider« einschließt.
Kollektivkörper
ab 21,99 €
Erscheinungsdatum: 2002-10-27

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Kollektivkörper

Kunst und Politik von Verbindung

Ob in Schlangen, Meuten, Massen, Gruppen oder Paaren – der/die Einzelne bewegt sich ständig geordnet und ungeordnet in Gemeinschaften. Einige konzipieren sich als imaginäre Körper, andere versuchen, den Einzelnen über körperliches Erleben in einer Gemeinschaft zu binden oder den Körper selbst wie einen Staat zu organisieren. Analogien zwischen dem menschlichen Körper – seinem Organismus, seiner Gesundheit, seinem Bauch und seinen Gliedern – und sozialen, staatlichen Formationen gehören seit der Antike zur Geschichte der Sozialphilosophie.
Die Beiträge des Bandes, dessen Autoren aus verschiedenen Disziplinen stammen – u.a. aus der Ethnologie, Philosophie, Anthropologie und Kunstwissenschaft – nähern sich diesem Phänomen über die Analyse von cultural performances der Gemeinsamkeiten, Verbindungen, Identitäten, Aus- und Einschlüsse, die einen Körper in einen Kollektivkörper versetzen. Aus aktueller Perspektive beschäftigen sich die Beiträge vor allem mit dem Wandel in der heutigen Gesellschaft, die mit ihrer Politik des Individualismus immer mehr auf Kollektivkonzepte zurückgreift, indem sie sich diese unter umgekehrten Vorzeichen aneignet.
U.a. mit Beiträgen von Judith Butler, Slavoj Zizek, Xavier Le Roy, Joseph Vogl.
Big Brother
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20,50 €
Erscheinungsdatum: 2001-10-27

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Big Brother

Beobachtungen

Big Brother kündigt die ›reality soap‹ als ein exemplarisches Unterhaltungsformat der Multimedialität an, das von der Faszination durch den Alltag zehrt. Wenn ›reality‹ zur ›soap‹ und ›soap‹ zur ›reality‹ wird, dann versagen die herkömmlichen Kategorien der Kulturkritik: Statt Flucht in Traumwelten bietet Big Brother den (eigenen) Alltag als Zufluchtsort an. Die hier versammelten Beiträge nehmen diese Provokation auf und erproben neue Perspektiven, um der Faszination durch Big Brother nachgehen zu können.
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