Critical Studies in Media and Communication

Die Reihe Critical Studies in Media and Communication (bis September 2015: »Critical Media Studies«) versammelt Arbeiten, die sich mit der Funktion und Bedeutung von Medien, Kommunikation und Öffentlichkeit in ihrer Relevanz für gesellschaftliche (Macht-)Verhältnisse, deren Produktion, Reproduktion und Veränderung beschäftigen.
Die Herausgeberinnen orientieren sich dabei an einer kritischen Gesellschaftsanalyse, die danach fragt, in welcher Weise symbolische und materielle Ressourcen zur Verfügung gestellt bzw. vorenthalten werden und wie soziale und kulturelle Einschluss- und Ausschlussprozesse gestaltet sind. Dies schließt die Analyse von sozialen Praktiken, von Kommunikations- und Alltagskulturen ein und nimmt insbesondere gender, race und class, aber auch andere Zuschreibungen sowie deren Intersektionalität als relevante Dimensionen gesellschaftlicher Ungleichheit und sozialer Positionierung in den Blick. Grundsätzlich sind Autor*innen angesprochen, die danach fragen, wie gesellschaftliche Dominanzverhältnisse in Medienkulturen reproduziert, aber auch verschoben und unterlaufen werden können.
Medien und Medienpraktiken werden gegenwärtig im Spannungsfeld von Handlungsermächtigung und Handlungsbeschränkung diskutiert – etwa durch neue Formen der (transkulturellen) Artikulation und Teilhabe, aber auch der Überwachung und Kontrolle. In Bezug auf Medienkulturen finden die Konsequenzen transnationalen Wirtschaftens und Regierens beispielsweise in der Mediatisierung von Protest, in der (medial vermittelten) alltäglichen Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen und in der Konfrontation mit dem Leiden auch in entfernten Regionen ihren Ausdruck. Die Beispiele verdeutlichen, dass Digitalisierung und Medienkonvergenz stets verbunden sind mit der neoliberalen Globalisierung des Kapitalismus. Die Reihe will ausdrücklich auch solchen Studien einen Publikationsort bieten, die transkulturelle kommunikative Praktiken und Öffentlichkeiten auf Basis kritischer Gesellschaftsanalyse untersuchen.
Das Spektrum der Reihe umfasst aktuelle wie historische Perspektiven, die theoretisch angelegt oder durch eine empirische Herangehensweise fundiert sind. Dies kann sowohl aus sozial- wie kulturwissenschaftlicher Perspektive erfolgen, wobei sich deren Verbindung als besonders inspirierend erweist.

Die Reihe wird herausgegeben von Elke Grittmann, Elisabeth Klaus, Margreth Lünenborg, Jutta Röser, Tanja Thomas und Ulla Wischermann.
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Critical Studies in Media and Communication
Die Reihe Critical Studies in Media and Communication (bis September 2015: »Critical Media Studies«) versammelt Arbeiten, die sich mit der Funktion und Bedeutung von Medien, Kommunikation und Öffentlichkeit in ihrer Relevanz für gesellschaftliche (Macht-)Verhältnisse, deren Produktion, Reproduktion und Veränderung beschäftigen.
Die Herausgeberinnen orientieren sich dabei an einer kritischen Gesellschaftsanalyse, die danach fragt, in welcher Weise symbolische und materielle Ressourcen zur Verfügung gestellt bzw. vorenthalten werden und wie soziale und kulturelle Einschluss- und Ausschlussprozesse gestaltet sind. Dies schließt die Analyse von sozialen Praktiken, von Kommunikations- und Alltagskulturen ein und nimmt insbesondere gender, race und class, aber auch andere Zuschreibungen sowie deren Intersektionalität als relevante Dimensionen gesellschaftlicher Ungleichheit und sozialer Positionierung in den Blick. Grundsätzlich sind Autor*innen angesprochen, die danach fragen, wie gesellschaftliche Dominanzverhältnisse in Medienkulturen reproduziert, aber auch verschoben und unterlaufen werden können.
Medien und Medienpraktiken werden gegenwärtig im Spannungsfeld von Handlungsermächtigung und Handlungsbeschränkung diskutiert – etwa durch neue Formen der (transkulturellen) Artikulation und Teilhabe, aber auch der Überwachung und Kontrolle. In Bezug auf Medienkulturen finden die Konsequenzen transnationalen Wirtschaftens und Regierens beispielsweise in der Mediatisierung von Protest, in der (medial vermittelten) alltäglichen Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen und in der Konfrontation mit dem Leiden auch in entfernten Regionen ihren Ausdruck. Die Beispiele verdeutlichen, dass Digitalisierung und Medienkonvergenz stets verbunden sind mit der neoliberalen Globalisierung des Kapitalismus. Die Reihe will ausdrücklich auch solchen Studien einen Publikationsort bieten, die transkulturelle kommunikative Praktiken und Öffentlichkeiten auf Basis kritischer Gesellschaftsanalyse untersuchen.
Das Spektrum der Reihe umfasst aktuelle wie historische Perspektiven, die theoretisch angelegt oder durch eine empirische Herangehensweise fundiert sind. Dies kann sowohl aus sozial- wie kulturwissenschaftlicher Perspektive erfolgen, wobei sich deren Verbindung als besonders inspirierend erweist.

Die Reihe wird herausgegeben von Elke Grittmann, Elisabeth Klaus, Margreth Lünenborg, Jutta Röser, Tanja Thomas und Ulla Wischermann.
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Sexy Media?
ab 25,99 €
Erscheinungsdatum: 2014-02-03

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Sexy Media?

Gender/Queertheoretische Analysen in den Medien- und Kommunikationswissenschaften

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Medien – Migration – Partizipation
ab 44,99 €
Erscheinungsdatum: 2014-01-16

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Medien – Migration – Partizipation

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Ausgänge aus der »Frauen-Falle«?
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2013-10-25

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Die Un-Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bild-Text-Diskurs

Die mediale Konstruktion eines (Un-)Vereinbarkeitsdiskurses: »Frauen-Falle« oder imagebildende Ikone? Der Band reflektiert den Kampf um Images im Diskurs zur (Un-)Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Politische Kommunikationsräume im Internet
ab 31,99 €
Erscheinungsdatum: 2013-06-25

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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Politische Kommunikationsräume im Internet

Zum Verhältnis von Raum und Öffentlichkeit

Welche politischen Öffentlichkeiten gibt es im Internet? Der Band entwickelt ein theoretisches Modell politischer Kommunikationsräume im WWW, das als Grundlage der Untersuchung gesellschaftlicher Prozesse der Teilhabe, Partizipation und Identität dient.
Feminist Media
Neu
32,80 €
Erscheinungsdatum: 2012-09-11

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Feminist Media

Participatory Spaces, Networks and Cultural Citizenship

This book explores the processes of feminist media production in the context of participatory spaces, technology and cultural citizenship.
Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Bewegung
ab 25,99 €
Erscheinungsdatum: 2012-08-30

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Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Bewegung

Forschungsperspektiven der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Geschlechterforschung

Der Band reflektiert die Leistungen der Gender Media Studies unter den Bedingungen des gesellschaftlichen und kulturellen Wandels.
Ungleich mächtig
ab 23,99 €
Erscheinungsdatum: 2012-05-08

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Ungleich mächtig

Das Gendering von Führungspersonen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der Medienkommunikation

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Migrantinnen in den Medien
ab 17,99 €
Erscheinungsdatum: 2011-04-29

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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Migrantinnen in den Medien

Darstellungen in der Presse und ihre Rezeption

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Krieg mit Metaphern
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2010-09-27

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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Mediendiskurse über 9/11 und den »War on Terror«

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Frauenzeitschriften aus der Sicht ihrer Leserinnen
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Erscheinungsdatum: 2010-04-27

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Frauenzeitschriften aus der Sicht ihrer Leserinnen

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»Brigitte« ist der Klassiker unter den Frauenzeitschriften. Aber welche Form des »Doing Gender« vollzieht sich bei ihren Leserinnen? Die Studie macht klar, dass Weiblichkeit zwar aufgewertet wird, aber brav bleibt und nicht mit einer Subversion der Geschlechterordnung einhergeht.
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