Film

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Film als Theorie
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2006-03-27

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Film als Theorie

Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard

»C'est le film qui pense«, sagt Jean-Luc Godard: Der Film mit seinen Bild- und Tonfolgen sei als eigenständige Form des Denkens aufzufassen und eröffne andere Reflexionsmöglichkeiten als die Sprache.
Dabei ist dem Medium Film die theoretische Abstraktion scheinbar fremd - zu sehen ist stets Konkretes: Ein Zug fährt in einen Bahnhof ein, Arbeiter kommen aus einem Fabriktor, eine Frau verkauft Zeitungen auf den Champs-Elysées. Angefangen mit den Montagetheorien des russischen Films hat es jedoch immer wieder Versuche gegeben, durch die Kombination von Einstellungen Theoretisches sichtbar zu machen; es nicht als Worte an die Bilder heranzutragen, sondern innerhalb des Mediums selbst zu artikulieren. Jean-Luc Godard und Harun Farocki arbeiten seit Jahrzehnten an einer solchen Praxis des »Films als Theorie«, in deren gedanklichem Zentrum der Schneideraum steht. Durch die Assoziation und Dissoziation unterschiedlicher Bildtypen - Malerei, Film, Fotografie - machen sie Filmdenken im Film sichtbar, überführen Blicke in Gesten und Gedanken.
Farocki und Godard werden hier erstmalig ausführlich zueinander in Beziehung gesetzt. Als Filmemacher, Autoren, Bildforscher.
Der Widerspenstigen Zähmung?
ab 30,99 €
Erscheinungsdatum: 2006-01-27

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Der Widerspenstigen Zähmung?

Zur Politik der Repräsentation im gegenwärtigen US-amerikanischen Independent-Film

In dieser Studie werden die Geschichte, Ökonomie und vor allem Politik des amerikanischen Independent-Films in seiner Beziehung zum Hollywood-Mainstream umfassend in den Blick genommen. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern der gegenwärtige Independent-Film nicht zuletzt aufgrund seiner industriellen und textuellen Nähe zum Zentrum der amerikanischen Filmindustrie noch eine Filmpraxis verkörpert, die nicht nur eine widerspenstige Alternative zum Hollywood-Kino darstellt, sondern allgemein den soziokulturellen Status quo herausfordert – insbesondere mittels interventionistischer Artikulationen von race, class und sex/gender.
Gesichter des Films
ab 25,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-10-27

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Gesichter des Films
Hat der Film das Gesicht neu erfunden? Zumindest hat er das Antlitz des Menschen immer wieder neu zu sehen gelehrt. Besonders Groß- und Detailaufnahme zeigen das Gesicht auf eine in der abendländischen Ikonographie nie dagewesene Weise. Auge, Blick oder auch Narbe und Träne sind in diesem Sinne genuine filmische Phänomene. In der Geschichte der kinematographischen Gesichter reflektiert sich zugleich die Geschichte des Films. Die Beiträge des Bandes gehen deshalb von den Phänomenen selbst aus, angefangen von A wie Auge bis Z wie Zensur. Entlang des Alphabets rekonstruieren sie die schillernden wie die abgründigen Seiten der Gesichter des Films.
Wim Wenders
ab 24,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-08-27

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Wim Wenders

Hermetische Filmsprache und Fortschreiben antiker Mythologie

Etliche Spielfilme von Wim Wenders kreisen insgeheim, in einer hermetischen Bildersprache, um Gestalten der antiken Mythologie. Der verkappte Held gleich dreier seiner Filme ist der trickreiche Hermes, der sich in unterschiedlicher Manier und Absicht als moderner 'Seelenführer' zu bewähren hat. Auch Heroen und Götter der »Odyssee« holt Wenders quasi vom Sockel, setzt sie als unsere Zeitgenossen in Szene und lässt sie mit unterschiedlichem Erfolg agieren. Zu bewundern ist eine künstlerisch eigensinnige, so ernste wie witzige »Arbeit am Mythos«, die Wenders seit Jahrzehnten quasi ohne öffentliche Resonanz durchgehalten hat.
Filme über sich selbst
ab 22,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-07-27

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Filme über sich selbst

Strategien der Selbstreflexion im dokumentarischen Film

Von Mitte der 70er Jahre bis heute greift der ambitionierte Dokumentarfilm immer häufiger auf selbstreflexive Strategien zurück. In kenntnisreichen und detaillierten Werkanalysen weist der Autor in dieser umfassenden Untersuchung nach, dass »Selbstreflexion« die kritische Strategie des Dokumentarfilms der Moderne und Postmoderne darstellt. Für den Leser öffnet sich eine überraschende und spannende Perspektive auf den Zerfall und die Rekonstitution des Genres.
Intensivstation Sehnsucht
ab 25,80 €
Erscheinungsdatum: 2004-09-27

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Intensivstation Sehnsucht

Blühende Geheimnisse im Kino Pedro Almodóvars. Psychoanalytische Streifzüge am Rande des Nervenzusammenbruchs

Lesbische Nonnen spritzen Heroin, geschrumpfte Liebhaber leben im Exil einer Damenhandtasche, und Frauen entpuppen sich als Männer, die Frauen imitieren – Pedro Almodóvars Gratwanderungen zwischen Travestie und Tragik, Komödie und Melodram, Kitsch und Kunst haben eines gemeinsam: Verschachtelte Erzählungen entführen den Zuschauer in ein »Labyrinth der Leidenschaften«. Wegweiser in diesem Labyrinth ist die Psychoanalyse: Ohne Almodóvar auf die Couch zu legen, zeigt der Autor vom frühen Undergroundfilm über das oscarprämierte späte Werk bis hin zum neuen Film »La mala educación« (»Schlechte Erziehung«), dass »am Rande des Nervenzusammenbruchs« und am »anderen Schauplatz« Freuds die gleiche Sprache gesprochen wird.
Perspektiven einer anderen Natur
Neu
28,80 €
Erscheinungsdatum: 2004-07-27

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Perspektiven einer anderen Natur

Zur Geschichte und Theorie der filmischen Zeitraffung und Zeitdehnung

Mit der Möglichkeit der Raffung und Dehnung von Zeit eröffnet der Film Einblicke in Dimensionen, die der Alltag verwehrt. Eine Pflanze erblüht in wenigen Momenten, unscheinbare Gesten werden auf Minutendauer gestreckt. Bewegungen und Abläufe erschließen sich durch diese zeitliche Perspektivierung neu. Sie können redigiert und überformt werden.
Der Band zeichnet am Beispiel des dokumentarischen Films die historische Entwicklung dieser Verfahren nach und beschreibt – im Anschluss an Theorien Roman Ingardens, Walter Benjamins und Siegfried Kracauers – deren ästhetische Wirkung. Gezeigt wird, wie sich das Verständnis der Verfahren im Laufe der Filmgeschichte gewandelt hat.
Behandelt werden unter anderem Werke und Positionen Eadweard Muybridges, Leni Riefenstahls, Godfrey Reggios und die Zeitrafferexperimente Alexander Kluges.
Kino der Lüge
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23,80 €
Erscheinungsdatum: 2004-02-27

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Kino der Lüge
»Das ist kein Blut, das ist nur rote Farbe« (Jean-Luc Godard). Das Kino ist eine Welt der Illusionen. Doch wann wird es zur Lüge? 24 mal pro Sekunde? Die Aufsatzsammlung spürt der Lüge im Kino anhand beispielhaft analysierter Filme verschiedener Genres nach. Die Filme Blow Up, Der Clou, Rashomon, Der Kontrakt des Zeichners, Das Leben ein Pfeifen, Schwarze Katze, weißer Kater sowie eXistenZ und Lost Highway werden in interkultureller Breite sowohl inhaltlich als auch medienreflexiv auf die Aspekte der Lüge, der Täuschung und der Manipulation hin untersucht. Die Beiträger arbeiten die Spannung der Lüge im Kino heraus: Es geht ihnen sowohl um das Lügen im Film als auch um das spezifisch ästhetische Lügen des Films.
Imagerie des Anderen im Weimarer Kino
ab 22,99 €
Erscheinungsdatum: 2003-04-27

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Imagerie des Anderen im Weimarer Kino
Die Imaginationsmaschine des Kinos wird in der Moderne zu einem mächtigen Agenten der Repräsentation des Anderen. Populärkulturelle Motive mit garantiert hohem Schauwert bestimmen besonders publikumsträchtige Abenteuerfilme wie »Die Spinnen« von Fritz Lang oder »Das indische Grabmal« von Joe May. Als Weltgenerierungs- und Zeitmaschine erscheint das Kino als Mythendistribuent par excellence und verbreitet unter den Bedingungen einer als entzaubert apostrophierten Moderne massenwirksame Verzauberungen und Remythisierungen. Das Unbekannte, Fremde, Andere wirkt in der industriellen Moderne gleichsam an die Ränder der Welt zurückgedrängt, verschwunden ist es damit jedoch nicht. In einer kleinen Medien- und Kulturgeschichte des Anderen im Weimarer Kino wird anhand beispielhaft analysierter Filme verschiedener Genres den populären historischen Verarbeitungsmustern nachgegangen, in denen in dieser Zeit Rätselhaftes, Differentes und Heterogenes verhandelt wird.
Bildgeschwüre
ab 24,80 €
Erscheinungsdatum: 2002-10-27

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Bildgeschwüre

Körper und Fremdkörper im Kino David Cronenbergs. Psychoanalytische Filmlektüren nach Freud und Lacan

Intensives Nachdenken führt zur Detonation der Schädeldecke. Kopfzerbrechen buchstäblich. Schreibmaschinen entpuppen sich als sprechende Käfer. Drogenabhängige Gynäkologen feiern einen dreifachen Uterus-Ausgang als Kunstwerk der Natur: Die abseitigen, nach trash klingenden Phantasien des kanadischen Regisseurs David Cronenberg (u.a. »Naked Lunch«, »eXistenZ«) sind ein kalkulierter Grenzgang zwischen Genre-Kino und Autorenfilm. Die hier unternommene Freud/Lacansche Lektüre der Cronenbergschen Bildwelten sucht nicht nach filmischen Illustrationen psychoanalytischer Thesen. Statt dessen wird der »organische Horror« des Kanadiers als filmisches Pendant zur Struktur des (Alp)Traums lesbar. Durch die fatale Optimierung des körperlichen Lustempfindens streng nach den Regeln der technischen Vernunft setzen Cronenbergs Protagonisten in der Nachfolge des mad scientists der Schauerromantik ein (a)sexuelles Genießen frei, das im Freudschen Sinn »Jenseits des Lustprinzips« angesiedelt ist.
Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber so genau dann doch nicht, und schon gar nicht von David Cronenberg – davon handelt diese erste umfassende Werkanalyse, die auch seinen neuen Film »Spider« einschließt.
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