Masse und Medium

Masse und Medium untersucht Techniken und Macht des Diskurses, seine Funktionseinheiten, Flüchtigkeiten und Möglichkeiten zu seiner Unterbrechung. Damit geht die Reihe von einer eigentümlichen Brisanz des Massen-und Medienbegriffs aus: Die Massenmedien markieren keineswegs ein einheitlich integratives und symmetrisches Konzept, sie sind vielmehr auf eine Differenz verwiesen, mit der das eine im jeweils anderen auf z.T. unberechenbare Weise wiederkehrt - weder ist die Masse in jeder Hinsicht auf Medien angewiesen noch gelingt es den Medien, die Masse allumfassend zu adressieren. Eine Differenzierung zwischen Massen und Medien zeigt, dass es sich dabei um beidseitig fragwürdige Konzepte handelt, die gerade auch in ihrer gegenseitigen Zuwendung problematisch und daher zu problematisieren sind.
Für Masse und Medium steht damit weder ein Programm der Einheit noch eines der Differenz zur Debatte. Dagegen wäre ein Brennpunkt zu fokussieren, in dem beide Felder in merkwürdiger Solidarität längst schon und wiederholt auseinander driften und zusammenwachsen. Somit benennt die Reihe Medialität und çMassivitätè als Grenzbegriffe des Sozialen und thematisiert darin ebenso jene Punkte, mit denen das Soziale in seiner Fragilität auf dem Spiel steht, indem es sich für politische Re-Artikulationen öffnet.

Die Reihe wird herausgegeben von Friedrich Balke, Jens Schröter, Gregor Schwering und Urs Stäheli.
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Masse und Medium
Masse und Medium untersucht Techniken und Macht des Diskurses, seine Funktionseinheiten, Flüchtigkeiten und Möglichkeiten zu seiner Unterbrechung. Damit geht die Reihe von einer eigentümlichen Brisanz des Massen-und Medienbegriffs aus: Die Massenmedien markieren keineswegs ein einheitlich integratives und symmetrisches Konzept, sie sind vielmehr auf eine Differenz verwiesen, mit der das eine im jeweils anderen auf z.T. unberechenbare Weise wiederkehrt - weder ist die Masse in jeder Hinsicht auf Medien angewiesen noch gelingt es den Medien, die Masse allumfassend zu adressieren. Eine Differenzierung zwischen Massen und Medien zeigt, dass es sich dabei um beidseitig fragwürdige Konzepte handelt, die gerade auch in ihrer gegenseitigen Zuwendung problematisch und daher zu problematisieren sind.
Für Masse und Medium steht damit weder ein Programm der Einheit noch eines der Differenz zur Debatte. Dagegen wäre ein Brennpunkt zu fokussieren, in dem beide Felder in merkwürdiger Solidarität längst schon und wiederholt auseinander driften und zusammenwachsen. Somit benennt die Reihe Medialität und çMassivitätè als Grenzbegriffe des Sozialen und thematisiert darin ebenso jene Punkte, mit denen das Soziale in seiner Fragilität auf dem Spiel steht, indem es sich für politische Re-Artikulationen öffnet.

Die Reihe wird herausgegeben von Friedrich Balke, Jens Schröter, Gregor Schwering und Urs Stäheli.
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ab 17,99 €

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Eine Kultur- und Mediengeschichte der Bedienungsanleitung

Endlich: die erste Bedienungsanleitung für Bedienungsanleitungen! Ein origineller Blick aus der Kultur- und Mediengeschichte auf ein oft ärgerliches Medium an der Kontaktstelle Mensch-Maschine.
Das Publikum des Lebens
ab 24,99 €

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Das Publikum des Lebens

Zur Soziologie des populären Wissenschaftsfilms

Innenansichten des Lebens – der Band zeigt, wie populäre Wissenschaftsfilme über den Körper auf Visualisierungen des Körperinneren setzen und damit einen neuen Blick auf das Leben versprechen.
Schwärme – Kollektive ohne Zentrum
ab 25,99 €

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Schwärme – Kollektive ohne Zentrum

Eine Wissensgeschichte zwischen Leben und Information

Netzwerke waren gestern, moderne Organisationen von Kollektiven kommen in Form von Schwärmen daher: von Ameisenstämmen über Künstliche Intelligenz bis zum internationalen Terrorismus. Eine spannende Wissens- und Kulturgeschichte eines neuen Musters.
Paratexte des Films
ab 22,99 €

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Paratexte des Films

Über die Grenzen des filmischen Universums

Wie wird der Raum eines Films konstituiert? Dieses Buch geht diese Frage von den Grenzen des Films an, überträgt hierfür das Konzept ›Paratext‹ – von Gérard Genette anhand des Mediums Buch entwickelt – auf den Film und fragt nach den Rahmen des Erzählkinos. Wenn man Paratexte wie den Vorspann fokussiert, bricht die Einheit des Filmtextes auf und Innen- sowie Außenbezüge werden analysierbar. Im besonderen Blickpunkt steht das Konzept der ›Diegese‹, das den Erzählraum des Films bezeichnet.
Vier Analysen post-klassischer Hollywoodfilme der 1990er Jahre führen das Zusammenwirken von Text und Paratext exemplarisch vor.
MassenMedium Fernsehen
ab 23,99 €

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MassenMedium Fernsehen

Die Semantik der Masse in der Medienbeschreibung

Unter den Begriff Massenmedium fasst man gemeinhin Mittel zur Adressierung eines unbegrenzten Empfängerkreises. Diese Definition vergisst jedoch die Semantik der Masse, die in die Wortbildung eingeht und bis heute gesellschaftsweite Vorstellungen über die Funktionsweise von Massenmedien bestimmt. Dabei verweist der Masse-Begriff vor allem auf einen spezifischen Rezeptionsmodus. Das Buch untersucht, wie massenpsychologische Konzepte seit Gustave Le Bon das Wissen über Massenmedien und ihre Rezipienten konturieren. Ebenso zeigt es auf, welche Vorstellungen von Medien die Massentheorie bereithält.
Media Marx
ab 26,99 €

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Media Marx

Ein Handbuch

Globalisierung und Neoliberalismus prägen das Gesicht der Gegenwart. Dies löst auch ein neues Interesse an den Arbeiten von Karl Marx aus, die in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts (und erst recht nach dem Kollaps des real existierenden Sozialismus) als unberührbar galten. Dabei kann einerseits davon ausgegangen werden, dass Marx bereits vor 150 Jahren heute aktuelle Prozesse beschrieben und ihre Strukturen problematisiert hat. Andererseits gehören zum Prozess der Globalisierung untrennbar auch »die Medien« sowie der sich weiter ausbreitende Diskurs darüber. »Media Marx« möchte zwischen Marx und den Medien vermitteln. Geordnet entlang der verschiedenen Medien werden dabei sowohl relevante Passagen bei Marx selbst als auch einschlägige Positionen der späteren marxistischen Theoriebildung zusammengetragen und diskutiert. In diesem Sinn bietet das Handbuch einen konzentrierten wie orientierenden Beitrag zur Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen marxistischen Denkens in der Medientheorie.
Paradoxien der Entscheidung
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Paradoxien der Entscheidung

Wahl/Selektion in Kunst, Literatur und Medien

Die »Freiheit der Wahl« stellt sich nicht nur alle vier Jahre. Ob Brot, Kleidung oder Website – wir haben sie täglich. Gemeinhin wird damit eine »Freiheit der Entscheidung« bezeichnet – uneingeschränkte Bevorzugung des einen vor dem anderen. Dies gilt nur vordergründig, da jede Wahl sich notwendig auf eine Unterscheidung stützt: Nur was zuvor Bedeutung gewinnt (als wählbar erscheint), kann nachträglich als Wahlversprechen gelten. Wie nicht zuletzt der Beitrag von Niklas Luhmann verdeutlicht, ist hier ein Paradox am Werk: Die »Freiheit der Wahl« braucht eine Einschränkung – und erhält damit Selektionscharakter. Sie beinhaltet ein (Aus-)Gewähltes und ein Aussortiertes; eine Kehrseite des Prozesses, der für sich eine Freiheit beansprucht. Da diese Differenz nicht auf die Objektseite (das Gewählte) reduzierbar ist, sondern den Zugriff selbst (mit-)bestimmt, ist der synonyme Gebrauch von »Freiheit« und »Wahl« zu problematisieren. Dies versucht der Band in struktureller Standortbestimmung sowie spezifisch für die Felder Kunst, Literatur und Medien zu leisten.
Kollektivkörper
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Kollektivkörper

Kunst und Politik von Verbindung

Ob in Schlangen, Meuten, Massen, Gruppen oder Paaren – der/die Einzelne bewegt sich ständig geordnet und ungeordnet in Gemeinschaften. Einige konzipieren sich als imaginäre Körper, andere versuchen, den Einzelnen über körperliches Erleben in einer Gemeinschaft zu binden oder den Körper selbst wie einen Staat zu organisieren. Analogien zwischen dem menschlichen Körper – seinem Organismus, seiner Gesundheit, seinem Bauch und seinen Gliedern – und sozialen, staatlichen Formationen gehören seit der Antike zur Geschichte der Sozialphilosophie.
Die Beiträge des Bandes, dessen Autoren aus verschiedenen Disziplinen stammen – u.a. aus der Ethnologie, Philosophie, Anthropologie und Kunstwissenschaft – nähern sich diesem Phänomen über die Analyse von cultural performances der Gemeinsamkeiten, Verbindungen, Identitäten, Aus- und Einschlüsse, die einen Körper in einen Kollektivkörper versetzen. Aus aktueller Perspektive beschäftigen sich die Beiträge vor allem mit dem Wandel in der heutigen Gesellschaft, die mit ihrer Politik des Individualismus immer mehr auf Kollektivkonzepte zurückgreift, indem sie sich diese unter umgekehrten Vorzeichen aneignet.
U.a. mit Beiträgen von Judith Butler, Slavoj Zizek, Xavier Le Roy, Joseph Vogl.
Big Brother
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Big Brother

Beobachtungen

Big Brother kündigt die ›reality soap‹ als ein exemplarisches Unterhaltungsformat der Multimedialität an, das von der Faszination durch den Alltag zehrt. Wenn ›reality‹ zur ›soap‹ und ›soap‹ zur ›reality‹ wird, dann versagen die herkömmlichen Kategorien der Kulturkritik: Statt Flucht in Traumwelten bietet Big Brother den (eigenen) Alltag als Zufluchtsort an. Die hier versammelten Beiträge nehmen diese Provokation auf und erproben neue Perspektiven, um der Faszination durch Big Brother nachgehen zu können.

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