Medienumbrüche

Die Schriftenreihe des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs »Medienumbrüche« setzt sich mit den Voraussetzungen und Strukturen der beiden prägenden Medienumbrüche unserer Zeit auseinander, die sich als Umbruch zu den »analogen« Medien zu Beginn des 20. Jahrhunderts und als Umbruch zu den »digitalen« Medien im Übergang zum 21. Jahrhundert bestimmen lassen.
Das Forschungskolleg untersucht Medienumbrüche in ihrer Bedeutung für die Entstehung und Veränderung von Medienkulturen und für die Entwicklung der Medienästhetik. Dementsprechend werden »Medienumbrüche« in dieser Schriftenreihe als umfassende, diskontinuierliche, strukturelle Veränderungen innerhalb der Mediengeschichte verstanden. Die Entwicklungsrichtung eines solchen Umbruchs ist unbestimmt. Er kann technologische Faktoren und anthropologische Dimensionen der Mediengeschichte ebenso einschließen wie tradierte gesellschaftliche und kulturelle Institutionen oder ästhetische Traditionen.
Der thematischen Breite, die in der Vielfalt der Titel zum Ausdruck kommt, liegt die Einsicht zugrunde, dass Medienumbrüche nicht notwendig gesellschaftlich positiv gewertete Folgen nach sich ziehen. Vielmehr ergeben sich aus Medienumbrüchen in verschiedenartigen Kulturen sachlich, zeitlich, sozial, medial und räumlich unterschiedliche Konsequenzen, denen die Einzelbände dieser Reihe exemplarisch nachgehen. Die Schriftenreihe »Medienumbrüche« beschränkt sich nicht auf die Analyse medientheoretischer Diskurse, sondern verfolgt konsequent eine transdisziplinäre, die Grenzen von Geistes- und Kulturwissenschaften einerseits, Natur- und Technikwissenschaften andererseits überbrückende Untersuchungsperspektive. Darüber hinaus werden interkulturelle und kulturkomparatistische Fragestellungen aufgenommen, entsprechend der dem Gesamtprojekt zugrunde liegenden Einsicht, dass die Erforschung von »analogen« wie »digitalen« Medienkulturen Phänomene von globalen Dimensionen umfasst.

Die Reihe wird herausgegeben von Peter Gendolla.
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Medienumbrüche
Die Schriftenreihe des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs »Medienumbrüche« setzt sich mit den Voraussetzungen und Strukturen der beiden prägenden Medienumbrüche unserer Zeit auseinander, die sich als Umbruch zu den »analogen« Medien zu Beginn des 20. Jahrhunderts und als Umbruch zu den »digitalen« Medien im Übergang zum 21. Jahrhundert bestimmen lassen.
Das Forschungskolleg untersucht Medienumbrüche in ihrer Bedeutung für die Entstehung und Veränderung von Medienkulturen und für die Entwicklung der Medienästhetik. Dementsprechend werden »Medienumbrüche« in dieser Schriftenreihe als umfassende, diskontinuierliche, strukturelle Veränderungen innerhalb der Mediengeschichte verstanden. Die Entwicklungsrichtung eines solchen Umbruchs ist unbestimmt. Er kann technologische Faktoren und anthropologische Dimensionen der Mediengeschichte ebenso einschließen wie tradierte gesellschaftliche und kulturelle Institutionen oder ästhetische Traditionen.
Der thematischen Breite, die in der Vielfalt der Titel zum Ausdruck kommt, liegt die Einsicht zugrunde, dass Medienumbrüche nicht notwendig gesellschaftlich positiv gewertete Folgen nach sich ziehen. Vielmehr ergeben sich aus Medienumbrüchen in verschiedenartigen Kulturen sachlich, zeitlich, sozial, medial und räumlich unterschiedliche Konsequenzen, denen die Einzelbände dieser Reihe exemplarisch nachgehen. Die Schriftenreihe »Medienumbrüche« beschränkt sich nicht auf die Analyse medientheoretischer Diskurse, sondern verfolgt konsequent eine transdisziplinäre, die Grenzen von Geistes- und Kulturwissenschaften einerseits, Natur- und Technikwissenschaften andererseits überbrückende Untersuchungsperspektive. Darüber hinaus werden interkulturelle und kulturkomparatistische Fragestellungen aufgenommen, entsprechend der dem Gesamtprojekt zugrunde liegenden Einsicht, dass die Erforschung von »analogen« wie »digitalen« Medienkulturen Phänomene von globalen Dimensionen umfasst.

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Eine Einführung

Indien ist mit jährlich 800 Kinofilmen der größte Filmproduzent der Welt. Mehr als zehn Millionen Menschen tauchen dort täglich ins Dunkel der Vorführräume ein und verehren ihre Stars mitunter wie lebende Götter. Dieses Buch bietet einen Einstieg in die im Westen fast unbekannte Filmkultur des indischen Subkontinents. Es erklärt die Erzählweise und Stilistik der dortigen Leinwand-Epen und informiert über die gesellschaftlichen Hintergründe, die zu deren Verständnis unerlässlich sind. In ausführlichen Darstellungen werden einige der wichtigsten Filme der letzten fünfzig Jahre behandelt.
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Analog/Digital – Opposition oder Kontinuum?

Zur Theorie und Geschichte einer Unterscheidung

Die Opposition der ›neuen digitalen‹ zu den ›alten analogen‹ Medien findet sich in Werbung, Popkultur, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Offenbar hat sich die Unterscheidung analog/digital zur paradigmatischen Leitdifferenz des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts entwickelt. Doch was bedeutet ›analog‹ bzw. ›digital‹ in verschiedenen Kontexten genau und gibt es nicht auch Übergänge zwischen beiden Formen? Wann taucht die Unterscheidung auf und in welchem Zusammenhang? Indem sich die Anthologie mit diesen und anderen Fragen aus verschiedenen Perspektiven beschäftigt, räumt sie ein erhebliches Forschungsdefizit nicht nur in den Medienwissenschaften aus.
Theater und Schaulust im aktuellen Film
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Theater und Schaulust im aktuellen Film
Die Publikation Theater und Schaulust im aktuellen Film dokumentiert die Aktualität und Weiterentwicklung der Theater/Film-Kombinationen im Kontext der Jahrtausendwende, des digitalen Medienumbruchs, der Medienmischungen und Hybridisierungen, der spektakulären und performativen Medienkulturen. Neueste Theaterfilme von Almodóvar, Benigni, Breillat, Chéreau, Jeunet, Marciano, Oliveira, Ozon und Rivette veranschaulichen, dass die Spielräume, ästhetischen Möglichkeiten und Interaktionen des szenischen und filmischen Mediums keineswegs erschöpft sind, sondern zu neuen Varianten und Aktualisierungen herausfordern. Die Beiträge verdeutlichen die Kontinuität der »klassischen« französischen Theaterfilme der ersten Tonfilmdekade in der Gegenwart. Die intermedialen Verfahrensweisen zwischen Transformation und Innovation, aber auch die Brüche und Veränderungen, werden von den aktuellen Theaterfilmen reflektiert und vorgeführt. Darin zeigt sich zugleich die Fruchtbarkeit der intermedialen Konzepte und Untersuchungsmethoden, die für die Analyse aktueller Theaterfilm-Experimente weiterentwickelt werden können.
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