Konglomerationen – Studien zu Alltagspraktiken subjektiver Absicherung

Der geologische Terminus »Konglomerat« bezeichnet ein Steingemenge aus Geschiebestücken, die sich durch ein Bindemittel verfestigen. Die beiden lateinischen Wörtchen »con« und »glomerare« weisen auf das bunt Zusammengewürfelte, den Knäuel, Klumpen, Kugelball, Globus.
Die Reihe Konglomerationen verwendet diesen geologischen Tatbestand als Gleichnis für das Verhältnis und das Verhalten der Subjekte in Gesellschaften der ausgehenden Moderne. Der Vergleich zielt auf das, was zwischen dem Geschiebe und dem Globus geschieht, auf die Prozesse der Verfestigung, der Konglomeration in den Alltagen der Menschen.
Die Reihe will – einerseits – die Sedimente, Geschiebestücke, die neben gewohnten Gebirgen liegen, kulturlesend sammeln, auslesen und in den Fluss der sozialen Ballungen zurückgeben und – andererseits – den Mechanismen und Resultaten der Versteinerung dieser heterogenen Alltagspartikel in der Zeit und in der Lebenszeit nachgehen. Herausgeber/-innen, Schreiber/-innen und Leser/-innen können so ein Kolleg auf Zeit bilden, das Vergangenes in der Subjektbildung der Gegenwart auf zukünftige Konstellationen hin liest. So soll am Scheideweg der Gegenwart das labile Verhältnis von Absicherung und Entsicherung für künftige Alltagswelten geklärt werden und prinzipiell offen bleiben.

Die Reihe wird herausgegeben von Helga Peskoller, Bernhard Rathmayr und Maria A. Wolf.

Wissenschaftlicher Beirat: Birgit Althans, Anna Bergmann, Michaela Ralser, Edith Seifert, Hanne Seitz und Gabriele Sorgo
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Konglomerationen – Studien zu Alltagspraktiken subjektiver Absicherung
Der geologische Terminus »Konglomerat« bezeichnet ein Steingemenge aus Geschiebestücken, die sich durch ein Bindemittel verfestigen. Die beiden lateinischen Wörtchen »con« und »glomerare« weisen auf das bunt Zusammengewürfelte, den Knäuel, Klumpen, Kugelball, Globus.
Die Reihe Konglomerationen verwendet diesen geologischen Tatbestand als Gleichnis für das Verhältnis und das Verhalten der Subjekte in Gesellschaften der ausgehenden Moderne. Der Vergleich zielt auf das, was zwischen dem Geschiebe und dem Globus geschieht, auf die Prozesse der Verfestigung, der Konglomeration in den Alltagen der Menschen.
Die Reihe will – einerseits – die Sedimente, Geschiebestücke, die neben gewohnten Gebirgen liegen, kulturlesend sammeln, auslesen und in den Fluss der sozialen Ballungen zurückgeben und – andererseits – den Mechanismen und Resultaten der Versteinerung dieser heterogenen Alltagspartikel in der Zeit und in der Lebenszeit nachgehen. Herausgeber/-innen, Schreiber/-innen und Leser/-innen können so ein Kolleg auf Zeit bilden, das Vergangenes in der Subjektbildung der Gegenwart auf zukünftige Konstellationen hin liest. So soll am Scheideweg der Gegenwart das labile Verhältnis von Absicherung und Entsicherung für künftige Alltagswelten geklärt werden und prinzipiell offen bleiben.

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Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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