Postmigrantische Studien

Beim Postmigrationsdiskurs handelt es um eine Geisteshaltung, eine widerständige Praxis der Wissensproduktion, die für das postmigrantische Denken von zentraler Bedeutung ist.
Das »Post-« in »postmigrantisch« bezeichnet nicht einfach einen chronologischen Zustand des Danach, sondern ein Überwinden von Denkmustern, das Neudenken des gesamten Feldes, in welches der Migrationsdiskurs eingebettet ist. In diesem Sinn handelt es sich um eine epistemologische Wende, einen radikalen Bruch mit der Trennung zwischen Migrant und Nichtmigrant, Migration und Sesshaftigkeit: eine kontrapunktische Deutung gesellschaftlicher Verhältnisse.
Das Postmigrantische fungiert damit als eine Analysekategorie für soziale Situationen von Mobilität und Diversität – es macht Brüche, Mehrdeutigkeiten und marginalisierte Erinnerungen sichtbar, die nicht am Rande der Gesellschaft anzusiedeln sind, sondern zentrale gesellschaftliche Verhältnisse zum Ausdruck bringen. Migration wird so als eine gesellschaftsbewegende und gesellschaftsbildende Kraft verstanden. Kreative Umdeutungen, Neuerfindungen oder theoretische Diskurse, die vermehrt unter dem Begriff »postmigrantisch« erscheinen – postmigrantische Kunst und postmigrantisches Theater, postmigrantische Literatur, postmigrantische Urbanität und Lebensentwürfe –, signalisieren diese neue Sicht der Dinge.
Die Reihe »Postmigrantische Perspektiven« dient dazu, diese Idee und ihre konzeptionelle Relevanz für eine kritische Migrationsforschung und Gesellschaftsanalyse aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und weiterzudenken.

Die Reihe wird herausgegeben von Marc Hill und Erol Yildiz.
Beim Postmigrationsdiskurs handelt es um eine Geisteshaltung, eine widerständige Praxis der Wissensproduktion, die für das postmigrantische Denken von zentraler Bedeutung ist. Das »Post-« in... mehr erfahren »
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Postmigrantische Studien
Beim Postmigrationsdiskurs handelt es um eine Geisteshaltung, eine widerständige Praxis der Wissensproduktion, die für das postmigrantische Denken von zentraler Bedeutung ist.
Das »Post-« in »postmigrantisch« bezeichnet nicht einfach einen chronologischen Zustand des Danach, sondern ein Überwinden von Denkmustern, das Neudenken des gesamten Feldes, in welches der Migrationsdiskurs eingebettet ist. In diesem Sinn handelt es sich um eine epistemologische Wende, einen radikalen Bruch mit der Trennung zwischen Migrant und Nichtmigrant, Migration und Sesshaftigkeit: eine kontrapunktische Deutung gesellschaftlicher Verhältnisse.
Das Postmigrantische fungiert damit als eine Analysekategorie für soziale Situationen von Mobilität und Diversität – es macht Brüche, Mehrdeutigkeiten und marginalisierte Erinnerungen sichtbar, die nicht am Rande der Gesellschaft anzusiedeln sind, sondern zentrale gesellschaftliche Verhältnisse zum Ausdruck bringen. Migration wird so als eine gesellschaftsbewegende und gesellschaftsbildende Kraft verstanden. Kreative Umdeutungen, Neuerfindungen oder theoretische Diskurse, die vermehrt unter dem Begriff »postmigrantisch« erscheinen – postmigrantische Kunst und postmigrantisches Theater, postmigrantische Literatur, postmigrantische Urbanität und Lebensentwürfe –, signalisieren diese neue Sicht der Dinge.
Die Reihe »Postmigrantische Perspektiven« dient dazu, diese Idee und ihre konzeptionelle Relevanz für eine kritische Migrationsforschung und Gesellschaftsanalyse aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und weiterzudenken.

Die Reihe wird herausgegeben von Marc Hill und Erol Yildiz.
Postmigrantische Visionen
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Postmigrantische Visionen

Erfahrungen – Ideen – Reflexionen

Es ist Zeit, das Verhältnis zwischen Migration und Gesellschaft neu zu denken. Dabei werden etablierte Gewissheiten gegen den Strich und aus der Erfahrung von Migration gelesen.

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