Soma Studies

Die interdisziplinäre Buchreihe Soma Studies beschäftigt sich aus normierungskritischer Perspektive mit der Frage der sozialen Einbindung des Körpers. Im Vordergrund steht die Frage, wie eine lebendige, eigensinnige und sinnlich-sinnhafte Dimension von Materialität, die weder in der sozialen noch in der kulturellen Dimension vollends aufgeht noch durch symbolische Prozesse vollständig einholbar ist, in sozialwissenschaftliche Diskurse Eingang finden kann. Soma Studies wollen einen materialist turn weitertreiben: Das somatische Subjekt erscheint als Effekt von Performativität genau wie als Aufschlags-, Ansammlungs- und Durchgangspunkt von Ereignissen, Erfahrungen, Spürbarem und Gespürtem. Zugleich wird eine Beschreibbarkeit von physischen Vorgängen, eine Eigenlogik von Materialität als Physio-Logik, mit Hilfe eines geisteswissenschaftlich kritischen Bezugs auf Natur- und Lebenswissenschaften ausgeleuchtet. Davon ausgehend, dass Körper als agent matter einen Ankerpunkt für soziale Positionierungen und Lokalisierungen samt der von diesen erzeugten Lebens- und Erfahrungsräumen bilden, werden Anatomien wie etwa Faszien, Zellen, Organe, Gewebe, Gelenke, Energien, Intensitäten, Atem, Haut, Hormone relevanter Gegenstand einer (von naturwissenschaftlichem Körperwissen inspirierten) sozialwissenschaftlichen Analyse.
Der Zusammenhang von GenderBinarity und Trauma, die Konstruktion von Intergeschlechtlichkeit und darin die Rolle der konkreten körperlichen Materialität, das implizite (vergeschlechtlichte) Wissen im Forschungsprozess, somatische Aspekte im Bildungsdiskurs, (post-)migration spaces als verkörperte Heterotopien sowie Erfahrungen von Grenzen und Begrenztheiten im Schnittfeld körpergebundener Materialität und Sozialität sind beispielhafte theoretische und empirische Verdichtungen der Soma Studies.

Die Reihe wird herausgegeben von Bettina Wuttig, Anke Abraham (verst.), Joris Anja Gregor und Lea Spahn.
Die interdisziplinäre Buchreihe Soma Studies beschäftigt sich aus normierungskritischer Perspektive mit der Frage der sozialen Einbindung des Körpers. Im Vordergrund steht die Frage, wie eine... mehr erfahren »
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Soma Studies
Die interdisziplinäre Buchreihe Soma Studies beschäftigt sich aus normierungskritischer Perspektive mit der Frage der sozialen Einbindung des Körpers. Im Vordergrund steht die Frage, wie eine lebendige, eigensinnige und sinnlich-sinnhafte Dimension von Materialität, die weder in der sozialen noch in der kulturellen Dimension vollends aufgeht noch durch symbolische Prozesse vollständig einholbar ist, in sozialwissenschaftliche Diskurse Eingang finden kann. Soma Studies wollen einen materialist turn weitertreiben: Das somatische Subjekt erscheint als Effekt von Performativität genau wie als Aufschlags-, Ansammlungs- und Durchgangspunkt von Ereignissen, Erfahrungen, Spürbarem und Gespürtem. Zugleich wird eine Beschreibbarkeit von physischen Vorgängen, eine Eigenlogik von Materialität als Physio-Logik, mit Hilfe eines geisteswissenschaftlich kritischen Bezugs auf Natur- und Lebenswissenschaften ausgeleuchtet. Davon ausgehend, dass Körper als agent matter einen Ankerpunkt für soziale Positionierungen und Lokalisierungen samt der von diesen erzeugten Lebens- und Erfahrungsräumen bilden, werden Anatomien wie etwa Faszien, Zellen, Organe, Gewebe, Gelenke, Energien, Intensitäten, Atem, Haut, Hormone relevanter Gegenstand einer (von naturwissenschaftlichem Körperwissen inspirierten) sozialwissenschaftlichen Analyse.
Der Zusammenhang von GenderBinarity und Trauma, die Konstruktion von Intergeschlechtlichkeit und darin die Rolle der konkreten körperlichen Materialität, das implizite (vergeschlechtlichte) Wissen im Forschungsprozess, somatische Aspekte im Bildungsdiskurs, (post-)migration spaces als verkörperte Heterotopien sowie Erfahrungen von Grenzen und Begrenztheiten im Schnittfeld körpergebundener Materialität und Sozialität sind beispielhafte theoretische und empirische Verdichtungen der Soma Studies.

Die Reihe wird herausgegeben von Bettina Wuttig, Anke Abraham (verst.), Joris Anja Gregor und Lea Spahn.
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Den LeibKörper erforschen
ab ca. 39,99 €
Erscheinungsdatum: 2019-08-27

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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Den LeibKörper erforschen

Phänomenologische, geschlechter- und bildungstheoretische Perspektiven auf die Verletzlichkeit des Seins

Soziale Gefüge re/produzieren und transformieren sich durch körper-leibliche Einschreibungsprozesse. In den Blick kommt so nicht nur die Auseinandersetzung mit biographischen Verläufen als Materialisierung sozial-historischer Ordnungen, sondern auch die Verletzlichkeit des Seins, das in diese Ordnungen gestellt ist. Als Knotenpunkte leiblich-somatischer Resonanzen – aber auch von Widerständigkeit – diskutieren die hier versammelten Beiträge die Dimensionen Leiblichkeit, Körperlichkeiten, Geschlecht und (Selbst-)Bildung als Naht- und Bruchstellen des Sozialen.
Körper Beratung
ab ca. 34,99 €
Erscheinungsdatum: 2019-07-27

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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Körper Beratung

Beratungshandeln im Spannungsfeld von Körper, Leib und Normativität

Die transdisziplinäre Anthologie macht Perspektiven auf Beratungshandeln im Modus körperlich-leiblicher sowie normativitätskritischer Analysen sichtbar.
Verkörperte Heterotopien
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2017-12-19

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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Verkörperte Heterotopien

Zur Materialität und [Un-]Ordnung ganz anderer Räume

Körperbezogene (Selbst-)Bildungspraktiken im Spannungsfeld gesellschaftlicher (Un)Ordnungen – Heterotopien interdisziplinär betrachtet.
Das traumatisierte Subjekt
ab 39,99 €
Erscheinungsdatum: 2016-02-24

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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Das traumatisierte Subjekt

Geschlecht – Körper – Soziale Praxis. Eine gendertheoretische Begründung der Soma Studies

Wie erfolgt die Zuschreibung zu einem Geschlecht und was macht diese mit den Subjekten? Diese Studie bringt Neurowissenschaften und Philosophie in einen Dialog über die Materialisierung von Geschlecht und dessen traumatische Subjektivierungen.
Constructing Intersex
ab 34,99 €
Erscheinungsdatum: 2015-10-27

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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Constructing Intersex

Intergeschlechtlichkeit als soziale Kategorie

Die erste Biographieforschung mit intergeschlechtlichen Menschen, die den Körper als bedeutsamen Faktor einer gelungenen Subjektivierung herausstellt. Intergeschlechtlichkeit hat das Potenzial, unser Verständnis von Geschlecht zu verändern!

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