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Im Beichtstuhl der Medien
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Im Beichtstuhl der Medien

Die Produktion des Selbst im öffentlichen Bekenntnis

Nie war eine Bekenntniskultur so öffentlich wie heute. Gegen den populären Verlustdiskurs über das Ende der Privatheit zeigt der Band die Strategien von Subjekten, mit Bekenntnissen in den Massenmedien ihre Individualität zu steigern.
Das Archiv des Körpers
ab 26,99 €
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Das Archiv des Körpers

Konstruktionsapparate, Materialitäten und Phantasmen

Der Körper als Organ der Gesellschaft – Hannelore Bublitz rekonstruiert in ihrer soziologischen Theorie des Körpers, wie sich Konstruktionen, Techniken und Phantasmen im Archiv des Körpers materialisieren.
Diskurs
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Diskurs
Mit Michel Foucaults folgenreichem Diktum vom Verschwinden des Subjekts begann die Erfolgsgeschichte des Diskursbegriffs, der seit einigen Jahren auch in der Soziologie an Bedeutung gewinnt, insofern er der »Materialität« und Eigendynamik von Kultur Rechnung trägt.
Diese Einführung behandelt zunächst die diskurstheoretische Untergrabung strukturalistischer Leitlinien. Anschließend werden zentrale Begriffe wie »Dekonstruktion«, »Genealogie«, »diskursive Praktiken« und »Performativität« geklärt, um dann den Komplex »Macht-Wissen-Körper-Subjekt« in seiner gesellschaftstheoretischen Dimension in den Blick zu nehmen. Der Text revidiert im Anschluss an Foucault und Butler eine Auffassung von Gesellschaft als gleichsam »äußerer« Macht, die einseitig auf ein Individuum einwirkt, und ersetzt diese Auffassung durch eine Konzeption von Gesellschaft, die dem Individuum eine soziale Existenz zuallererst gewährt und sich, wie das Subjekt, performativ konstituiert.
In der Zerstreuung organisiert
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In der Zerstreuung organisiert

Paradoxien und Phantasmen der Massenkultur

Massenkultur gilt ihren Kritikern als bloße Zerstreuung, die jedem emanzipatorischen Anspruch entsagt. Doch sie hält die »zerstreute Masse« keineswegs in einem Zustand tagträumerischer »Geistesabwesenheit«, sondern führt sie in die moderne Wirklichkeit hinein, nicht heraus. Der Text rekonstruiert Massenkultur im Anschluss an Foucault als sozial- und selbsttechnologische Chiffre der kulturellen Gegenwart. Damit gerät die transparente Masse als flexibles Medium sozialer Normalität in den Blick, die, in den Blickrastern massenkultureller Ereignisse angeordnet, ihre bedrohliche Materialität verliert. Die Autorin analysiert die Paradoxien einer Kultur, die nach einer Lesart Slavoj Zizeks der Unvorhersehbarkeit moderner Existenz mit einem phantasmatischen Mehr-Begehren begegnet.

Bublitz, Hannelore

Hannelore Bublitz (Prof. Dr.), geb. 1947, lehrt Soziologie an der Universität Paderborn. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gegenwartsanalysen post- und spätmoderner Gesellschaften und Subjekte, Technologien des Körpers, des Geschlechts sowie...

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