Subscribe to Open (WerkstattGeschichte)

Subscribe to Open

 

Finanzierung der Open-Access-Leistungen durch ein Netzwerk aus Bibliotheken und dem Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft.

Factsheet (PDF) Pressemitteilung (PDF)

Die Anmeldung zur Teilnahme für das Pilotprojekt ist ab sofort und noch bis zum 30.11.2020 möglich.

Jetzt teilnehmen

Wir stehen Ihnen gerne für Fragen rund um das Projekt zur Verfügung.
Ihre Ansprechpartnerin im Verlag:
Stefanie Hanneken | Tel. +49 (0)521 393 797 24 | E-Mail: open-access@transcript-verlag.de

Community Subscribe to Open WerkstattGeschichte

Hauptsponsor
Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft (historicum.net) Logo historicum.net

Teilnehmer (aktueller Stand)
Vollsponsoren
Universitätsbibliothek Duisburg-Essen
Bayerische Staatsbibliothek
Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

Mindestteilnehmerzahl: 20 (bis Ende November 2020)
Mikrosponsoring
Leibniz-Institut für Europäische Geschichte
 
Das Modell: Subscribe to Open
 

Gemeinsam mit dem Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft und unter Mitwirkung des Kompetenzzentrums für Lizenzierung (KfL) bietet der transcript Verlag das Open-Access-Modell »Subscribe to Open« für die Zeitschrift WerkstattGeschichte an. Dabei handelt es sich um ein Crowdfunding-Modell mit dem Ziel, die elektronische Ausgabe zeitgleich zum Erscheinen der Printhefte im Open Access herauszugeben.
Das Open-Access-Modell »Subscribe to Open« ist angelehnt an das Zeitschriftenabonnement-Modell. Anstatt die gedruckten Hefte eines Jahrgangs der Zeitschrift zu erwerben, ermöglichen die »Abonnent*innen« über die Zahlung einer Gebühr die Open-Access-Bereitstellung eines Zeitschriftenjahrgangs. Der transcript Verlag ermittelt das benötigte Budget für die Herstellung und Bereitstellung der Hefte im Open Access und legt mit dem Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft und unter Beteiligung des Kompetenzzentrums für Lizenzierung (KfL) eine Mindestteilnehmer*innenzahl fest, wodurch ein maximaler Rechnungsbetrag bestimmt wird. Bei Überschreiten der Mindestteilnehme*innenzahl sinkt der zu zahlende Betrag.
Dank der Unterstützung des Fachinformationsdienstes Geschichtswissenschaft halbiert sich der maximale Rechnungsbetrag für alle Teilnehmenden.

Das Angebot richtet sich u.a. an die bisherigen, institutionellen Abonnent*innen der Zeitschrift WerkstattGeschichte. Statt wie gewohnt das gedruckte Exemplar zu erwerben, ermöglichen die teilnehmenden Bibliotheken über eine Gebühr, die den Subskriptionspreis ersetzt, die Open-Access-Veröffentlichung. Die Erwerbungsmittel der Bibliotheken fließen so in die Finanzierung der freien Verfügbarkeit für alle, statt in den Erwerb der Hefte für eine einzelne Bibliothek. Der Fachinformationsdienst Geschichte unterstützt die Finanzierung zunächst für das Jahr 2021 mit einem Zuschuss in Höhe von 50% der Gesamtkosten.

Das Modell ist als Pilotprojekt zunächst auf die Finanzierung eines Jahrgangs (2021) angelegt. Nach der erfolgreichen Finanzierung des ersten Jahrgangs wird das Crowdfunding in 2021 wiederholt. Ziel dieser zweiten Ausschreibungsrunde – die (vorbehaltlich der DFG-Förderung) der FID Geschichtswissenschaft erneut anstrebt, zur Hälfte zu finanzieren – ist die Finanzierung der Open-Access-Bereitstellung von drei Zeitschriftenjahrgängen (2022-2024).

 
Über die Zeitschrift
 

Die Zeitschrift WerkstattGeschichte besteht seit dem Jahr 1992 und wird vom Verein für kritische Geschichtsschreibung e.V. herausgegeben. Die Zeitschrift erscheint ab Heft 81 (Frühjahr 2020) in zwei Ausgaben jährlich im transcript Verlag. Ab Heft 1/2021 wird die Zeitschrift erstmalig als E-Journal erscheinen.

 
Konditionen der Pilotrunde
 
  • Finanzierung der Open-Access-Bereitstellung des Jahrgangs 2021 (zwei Hefte) der Zeitschrift WerkstattGeschichte unter der Creative-Commons-Lizenz BY-SA 4.0
  • Voraussetzung: Teilnahme von mindestens 20 Bibliotheken
  • Bei mehr als 20 Teilnehmenden sinkt der Preis für alle teilnehmenden Bibliotheken.
  • Rechnungsstellung wahlweise Ende 2020 oder Anfang 2021
  • Bonus bei erfolgreicher Finanzierung: nachträgliche Bereitstellung des bisher nur in gedruckten Ausgaben erhältlichen Jahrgangs 2020 als elektronische Ausgabe im Open Access
  • Die Teilnehmer*innen (Vollsponsor*innen und Sponsoring Light) erhalten die Printhefte des Jahrgangs – auch bei Scheitern der Finanzierung – kostenlos.
  • Die Teilnehmer*innen werden als »Open-Access-Förderer*innen« im Impressum der Zeitschrift, in den Metadaten sowie auf der Website genannt.
  • Bei erfolgreicher Durchführung des Pilotprojekts wird die Finanzierung der Open-Access-Bereitstellung von drei Jahrgängen der Zeitschrift WerkstattGeschichte (2022-2024) in einer neuen Finanzierungsrunde ausgeschrieben.

Garantie bei Nicht-Gelingen der Open-Access-Finanzierung

  • Der Jahrgang 2021 erscheint elektronisch als kostenpflichtige Ausgabe.
  • Die zum Ende der Finanzierungsrunde registrierten Teilnehmer*innen erhalten ein kostenloses gedrucktes Exemplar der Hefte des Jahrgangs 2021.
  • Die einzelnen Artikel der Hefte (Verlagsversion) werden nach Ablauf von 12 Monaten nach Erscheinen zur kostenlosen Verbreitung (u.a. durch die Urheber*innen, die verbundenen wissenschaftlichen Einrichtungen und die Zeitschriftenredaktion) freigegeben. Die Autor*innen erhalten ein einfaches Nutzungsrecht (das z.B. Wiederveröffentlichungen oder die kostenlose Online-Bereitstellung unter der CC-BY-NC-ND 4.0 ermöglicht).
 
 
Preisstufen
 

Vollsponsoring

Regulärer Förderbetrag, der sich aus den Gesamtkosten der Open-Access-Bereitstellung abzüglich der finanziellen Unterstützung des Fachinformationsdienstes Geschichtswissenschaft in Höhe von 50% berechnet und zu gleichen Teilen auf alle Vollzahlenden umgerechnet wird.

Sponsoring Light

Für Fachhochschulbibliotheken und andere kleinere Einrichtungen für die Hälfte des Betrags des Vollsponsorings.

Mikrosponsoring

Für Spezial- und Fachbibliotheken, Parlaments- und Gerichtsbibliotheken sowie Regionalbibliotheken und andere Institutionen. Das Mikrosponsoring ist ein Fixbetrag von 100€ und kann erst ab Erreichen der Mindestteilnehmer*innenzahl in Anspruch genommen werden. Mikrosponsor*innen erhalten kein kostenloses Printexemplar der Hefte.

Preise

(Alle Preise sind Netto-Preise ohne MwSt.)
Kosten mit Beteiligung FID Politikwissenschaft (50 %)Vollzahler*inSponsoring LightMikrosponsoring
Jahrgangpro HeftJahrgangpro HeftJahrgangpro Heft
Startpreis bei 20 Teilnehmenden für einen Jahrgang (zwei Hefte) 395,00 € 197,50 € 197,50 € 98,75 € 100,00 € 50,00 €

Bei mehr als 20 Teilnehmenden sinkt der Preis für alle Voll- und Lightsponsoren.

Preisentwicklung bei mehr als 20 Teilnehmenden>
TeilnehmendeVollzahler*inSponsoring LightMikrosponsoring
Jahrgangpro HeftJahrgangpro HeftJahrgangpro Heft
25 316,00 € 158,00 € 158,00 € 79,00 € 100,00 € 50,00 €
30 263,33 € 131,67 € 131,67 € 65,83 €
35 225,71 € 112,86 € 112,86 € 56,43 €
40 197,50 € 98,75 € 98,75 € 49,38 €
 
 
Vorteile des Konsortialmodells und Mehrwert durch die Open-Access-Bereitstellung
 
  • Bereitstellung einer etablierten Fachzeitschrift mit bewährter Qualitätskontrolle und intensiver redaktioneller Betreuung unter Einhaltung von Open-Access-Qualitätsstandards sowie die aktive Verbreitung und Bewerbung der Publikationen durch den Verlag
  • Durch das Crowdfunding wird die Open-Access-Transformation für alle Akteur*innen finanziell tragbar.
  • Die vergleichsweise niedrigen Open-Access-Kosten pro Heft entlasten publikationsstarke Institutionen.
  • Die drei Preisstufen ermöglichen auch kleineren Einrichtungen die Unterstützung der Open-Access-Transformation.
  • Durch die Open-Access-Bereitstellung mit einer Creative-Commons-Lizenz (BY-SA) stehen die Werke der gesamten Wissenschaftsgemeinschaft ohne Einschränkungen und ohne Folgekosten zur Verfügung.
  • Transparente Kostenkalkulation
  • Förderungskonformes Open Access einer Verlagspublikation für die Autor*innen

Wir garantieren für unsere OA-E-Journals u.a.:

  • Bereitstellung über JSTOR
  • Veröffentlichung mit Creative-Commons-Lizenz
  • Pflichtablieferung bei der DNB
  • Langzeitarchivierung bei Portico
  • DOI-Registrierung für alle Artikel
  • Aufnahme in Discovery-Systeme wie DOAJ und EBSCO Discovery Service etc.
  • Bereitstellung von MARC-Records
 
 
Warum teilnehmen?
 

Best-Practice-Open-Access ist nur in Verbindung mit entsprechender Kostendeckung möglich. Im Gegensatz zum üblichen Finanzierungsmodell über Article Processing Charges (APC) verteilt das kooperative Finanzierungsmodell die Kosten auf viele Institutionen und ist daher aus finanzieller Sicht für die beteiligten Einrichtungen attraktiver als Einzelgebühren.
Die finalen Konditionen für das Open-Access-Erscheinen der Zeitschrift hängen maßgeblich von der Anzahl der mitfinanzierenden Einrichtungen ab. Das Projekt ist auf Solidarität gegründet und ermöglicht dank der Unterstützung der teilnehmenden Einrichtungen ein wirtschaftlich tragbares, zukunftsfähiges und nachhaltiges Open-Access-Publizieren. Nach Erreichen der Mindestmenge an Unterstützenden sinken die Kosten für jede*n Sponsor*in. Je weiter der Einzelpreis abgesenkt werden kann, desto geringer ist der Anreiz, als Trittbrettfahrer*in vom Engagement der Gemeinschaft zu profitieren.

 
Konditionen der zweiten Finanzierungsrunde (Mai bis November 2021)
 

Bei erfolgreicher Durchführung des Pilotprojekts wird die Finanzierung der Open-Access-Bereitstellung von drei Jahrgängen der Zeitschrift WerkstattGeschichte (2022-2024) in einer neuen Finanzierungsrunde ausgeschrieben.

  • Voraussetzung: Teilnahme von mindestens 20 Bibliotheken.
  • Erneute Unterstützung durch den Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft mit 50% der Gesamtkosten angestrebt, vorbehaltlich der Förderung durch die DFG (Verlängerungsantrag in 2021, Entscheid voraussichtlich Anfang 2022.) Bei Wegfall der FID-Unterstützung erhöht sich die Mindestteilnehmer*innenzahl auf 40.
  • Die Teilnehmer*innen verpflichten sich zur Finanzierung von drei Jahrgängen mit jährlicher Ausstiegsoption. Die Verlängerung muss mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende beim Verlag gekündigt werden. Bei Ausstieg einiger Teilnehmer*innen erhöht sich der zu zahlende Betrag für die verbleibenden Teilnehmer*innen, sofern die Anzahl der Teilnehmer*innen nicht unter 15 Bibliotheken sinkt.
  • Der fällige Betrag wird jährlich abgerechnet:
    1. Betrag: Ende 2021/Anfang 2022 für den Jg. 2022
    2. Betrag: Ende 2022/Anfang 2023 für den Jg. 2023
    3. Betrag: Ende 2023/Anfang 2024 für den Jg. 2024

Preistabelle für die Finanzierung der Open-Access-Bereitstellung von drei Jahrgängen in der Finanzierungsrunde 2021:

(Alle Preise sind Netto-Preise ohne MwSt.)
Preise mit FID-Beteiligung>
TeilnehmendeVollzahler*inSponsoring LightMikrosponsoring
Gesamtpro Jahrgangpro HeftGesamtpro Jahrgangpro HeftGesamtpro Jahrgangpro Heft
20 1.185,00 € 395,00 € 197,00 € 592,50 € 197,50 € 98,75 € 296,25 € 98,75 € 49,38 €
 

Bei erfolgreicher Finanzierung der Open-Access-Bereitstellung der Jahrgänge 2022-2024 wird das Funding über das Jahr 2024 hinaus fortgesetzt. Bei Nicht-Erreichen der Mindestteilnehmer*innenzahl erscheint der jeweils folgende Jahrgang als kostenpflichtige Ausgabe.
Die während der Finanzierungsphase registrierten Teilnehmer*innen erhalten ein kostenloses gedrucktes Exemplar der Hefte des Folgejahrgangs. Nach Ablauf eines Embargos von 12 Monaten ab Erscheinen der gedruckten Hefte stellt der Verlag den jeweiligen Jahrgang nachträglich im Open Access unter der Creative Commons Lizenz BY-NC-ND 4.0 bereit, um Einheitlichkeit zum finanzierten ersten Jahrgang zu gewährleisten.

 
 

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung